Heute gilt es für Takasa ernst: Im zweiten Halbfinale muss sie sich gegen Künstler aus 16 Nationen durchsetzen. Nur die besten zehn schaffen es in den Final vom Samstag. Die Fangemeinde der Schweizer Vertretung in Malmö ist gross.

Dafür sorgt auch die Heilsarmee selbst. Auf ihrer Homepage ruft sie dazu auf, für die Band zu stimmen. Das eigene Land darf aber nicht für seinen Beitrag stimmen. Nur die Zuschauer aus Deutschland, Spanien, Frankreich und den anderen Teilnehmerländern des Abends können Punkte an die Schweiz verteilen. «Gebt euren Freunden und Verwandten in den erwähnten Ländern Bescheid, dass sie für Takasa abstimmen sollen», lautet die Aufforderung der Heilsarmee.

Damit aber nicht genug. Auch international macht die Heilsarmee mobil. Auf der internationalen Website wird der Auftritt sogar live übertragen. Im (US-amerikanischen) Youtube-Channel der Heilsarmee ist der Aufrtitt der Schweizer ebenfalls ein Thema. «Zeigen Sie ihre Unterstützung und sehen Sie sich den Auftritt im Livestream an», animiert Moderatorin Roberta Simmons-Smith in der Sendung «Salvation Army Today». 

(Quelle: youtube.com/SwissRedshield)

Heilsarmee mit «You and Me»

Auf Facebook drücken Fans und Heilsarmisten aus aller Welt die Daumen. Viele künden an, die Schweizer auch mit einem Gebet unterstützen zu wollen. Mit Gottes Hilfe soll der Auftritt gelingen. Viele Sympathie erhält auch der 94-jährige Emil, der älteste ESC-Teilnehmer bisher.

Unterstützung erhalten Takasa aber auch von einer echten ESC-Ikone: Lys Assia unterstützt die Schweizer vor Ort in Malmö. Die dreifache Teilnehmerin und Gewinnerin des ersten Wettbewerbs im Jahr 1956 kann Takasa bestimmt noch ein paar wichtige Tipps mit auf die Bühne geben. (cze)