Die Angeklagte sagte zudem die Zahlung von 33,3 Millionen Dollar zur Entschädigung der getäuschten Sammler und zur Nachzahlung von Steuern zu. Dafür muss sie ihr Haus auf Long Island aufgeben.

Die Kunsthändlerin hatte zwischen 1994 und 2009 insgesamt 63 bis dato unbekannte Werke verkauft, die angeblich von Künstlern wie Rothko, Jackson Pollock und Willem de Kooning stammten.

Die Bilder gingen für insgesamt 33,2 Millionen Dollar an zwei renommierte New Yorker Galerien. Deren Namen wurden in der Anklageschrift nicht genannt. Allerdings wurde angeben, dass eine von ihnen 2011 geschlossen worden sei.

Die Händlerin hatte den Gerichtsunterlagen zufolge behauptet, dass die meisten der von ihr angebotenen Bilder aus dem Besitz eines Schweizers stammten, der sie von einem Sammler geerbt habe und anonym bleiben wolle. Die Angeklagte verkaufte zudem 13 Bilder, die angeblich von einem spanischen Sammler stammten.

Die Fälschungen waren in New York von einem chinesischen Künstler angefertigt worden. Er bekam dafür mehrere tausend Dollar pro Bild. Ein Spanier behandelte die Bilder zudem mit Farbe aus ihrer angeblichen Entstehungszeit, um die Täuschung perfekt zu machen.