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«Das ist das Schöne im Elend: Es greift eine Solidarität, die wir im normalen Alltag nicht spüren»: Sonja Leist (47), Schulsekretärin aus Subingen (SO)

Sonja Leist hat sich freiwillig gemeldet, um Personen, die einer Risikogruppe angehören, zu unterstützen. Sie macht für sie Einkäufe und übernimmt kleine Botengänge.

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Sonja Leist.

Sonja Leist.

Bild: Solothurner Zeitung


«Für mich war sofort klar, dass ich helfen will. In der jetzigen Situation ist die Hilfe von allen gefragt, die eine Möglichkeit zur Hilfe sehen. Egoismus ist fehl am Platz. Gerade weil wir nicht wissen, was kommt, müssen wir einander unterstützen. Insgesamt sind in Subingen rund 40 Helferinnen und Helfer einsatzbereit. Sie zu finden war eine einfache Aufgabe: Viele haben sich bei mir direkt gemeldet, noch mehr auf der Gemeindeverwaltung. Ich glaube, das ist das Schöne im Elend. Es greift eine Solidarität, die wir sonst im normalen Alltag nicht spüren.»

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