Mit Hilfe von Infrarot-Kameras könne das Handy das Gesicht des Nutzers erkennen und durch einfaches Anschauen entsichert werden. Das Gerät besteht aus einem kompletten Bildschirm ohne Rand. Vor- wie Rückseite bestehen aus Glas.

Jubiläums-iPhone X mit Gesichtserkennung

Entgegen den Vorläufern verfügt das iPhone X nicht mehr über die so genannte Home-Taste, mit der Nutzer bisher auf den Ausgangsbildschirm zurückgekehrt sind. Dies werde nun über Wischen erledigt, kündigte Apple an. Das iPhone wird ab 3. November im Handel sein. Die günstigste Version soll 999 Dollar kosten.

Kabellos, Home-Buttonlos, dafür mit Gesichtserkennung: iPhone X

  

Seit 2007, als Apple mit dem ersten iPhone den Handymarkt revolutionierte, hat der Konzern 1,2 Milliarden Universalgeräte verkauft. Mittlerweile gilt der Markt allerdings als gesättigt.

Experten rechneten jedoch damit, dass das iPhone X dem Konzern im Wettbewerb mit Rivalen wie Samsung und den aufstrebenden chinesischen Konkurrenten Huawei und Xiaomi aufgrund der vielen Neuerungen Vorteile verschaffen dürfte.

Neben dem iPhone X präsentierte Firmenchef Tim Cook auch die neuen Modelle iPhone 8 sowie iPhone 8 Plus, die wie die Luxus-Variante X ohne Kabel geladen werden können.

Telefon am Handgelenk

Apple macht seine Computer-Uhr mit einem Mobilfunk-Anschluss unabhängiger vom iPhone. Die dritte Generation des vor rund zweieinhalb Jahren gestarteten Geräts kann nun direkt ins LTE-Datennetz gehen.

"Das war unsere Vision von Anfang an", sagte Apple-Manager Jeff Williams am Dienstag am neuen Apple-Hauptquartier in Cupertino. Dabei soll man auch auf der Uhr unter der Telefonnummer des Handys erreichbar sein.

Etwas ausführlicher: Das neue iPhone X erklärt (in Englisch)

  

Dabei sei die zusätzliche Technik im Gehäuse mit unveränderter Grösse untergebracht worden, betonte Williams. Dafür seien zum Beispiel die Antennen direkt ins Display integriert worden. Eine umprogrammierbare SIM-Karte für den Mobilfunk-Anschluss wurde fest im Gerät verbaut. Williams demonstrierte die Funktion mit einem Anruf auf der Uhr einer Mitarbeiterin, die gerade mitten auf einem See paddelte.

Die Apple Watch war seit dem Start im Frühjahr 2015 die bestverkaufte Computer-Uhr. Jetzt sei sie auch die Nummer eins unter den Uhrenmarken insgesamt, sagte Apple-Chef Tim Cook. Offen blieb dabei, ob nach Stückzahlen, oder - wahrscheinlicher - nach Umsatz.

Der Konzern nennt weiterhin keine Verkaufszahlen. Cook sagte lediglich, dass im vergangenen Quartal der Absatz im Jahresvergleich um 50 Prozent gestiegen sei.

Die Apple Watch wird zudem mehr Informationen zum Puls anzeigen und die Nutzer warnen, wenn der Herzschlag zu schnell ist. Daten des Geräts sollen zudem im Rahmen einer Studie helfen, Herzrhythmus-Störungen zu erkennen.