Beide Geräte wurden von Spezialisten über eine drei mal drei Meter grosse Bodenöffnung einzeln ins zweite Untergeschoss des Neubaus eingebracht. Von dort wurden die Geräte 100 Meter weit an ihren Bestimmungsort transportiert.

In der Regel werden schwere Ausrüstungen und Geräte über Rampen in ein Gebäude gebracht. In diesem Fall entschieden sich die Bauingenieure anders: Wegen der knappen Platzverhältnisse und der Kosten gaben sie einem Bodentor den Vorzug. Teure Rampen und grosse Tore wurden daher nicht gebraucht.

Nicht für Patienten

Die Geräte wiegen bis zu 20 Tonnen, das grössere der beiden kann ein Magnetfeld erzeugen, das mehrere hunderttausend Mal stärker ist als das Magnetfeld der Erde. Die Geräte sind laut «sitem-Insel»-CEO Simon Rothen im Untergrund platziert worden, damit dieses Magnetfeld abgeschirmt ist und so nicht andere Geräte stören kann. 

Die Geräte werden aber nicht direkt am Patienten angewendet. «sitem-Insel» soll Forschungsresultate in die klinische Praxis überführen und die industrielle Produktion verbessern.