Ein Drohnenvideo führt das Ausmass des enormen Risses erst richtig vor Augen. «Menschen schrumpfen daneben auf eine Grösse von Zwergen», schreibt das US-Wissenschaftsportal «Live Science».

Dem Geologen Joseph Cook ist der Spalt 2014 auf Google Earth aufgefallen. Als die Forscher dann in die Wüste Arizonas reisten, wurde ihnen rasch klar, dass der Riss länger war, als auf den Google-Earth-Bildern ersichtlich.

Und die Geologen rechnen damit, dass er weiter wachsen wird. Laut Cook befinden sich Hohlräume unter der Erdoberfläche, die von blossem Auge nicht zu sehen sind. Diese würden einstürzen und den Spalt vergrössern.

Täter und Opfer

Schuld ist der Mensch. Laut Cook hat das Abpumpen des Grundwassers zu den Hohlräumen unter der Erde geführt. Der ganze US-Bundesstaat sei voller solcher unterirdischen Spalten.

«Eine Gefahr für Mensch und Tier» sei die einstürzende Erde, schreibt «20 Minuten». Besorgt sind auch die Geologen, doch immerhin befinde sich der Riss fernab jeglicher Zivilisation. (smo)