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Weg mit der Kopfhörerbuchse, her mit Super Mario: Das kann das neue iPhone

Apple hat das iPhone 7 präsentiert. Das war zu erwarten. Doch Tim Cook zauberte auch einige Überraschungen aus dem Hut.

Für die meisten dürfte das die grösste Neuerung sein: Das iPhone 7 hat keine Buchse mehr, in die herkömmliche Kopfhörer eingestöpselt werden können. Apple setzt auf Bluetooth-Kopfhörer, die ohne Kabel auskommen. Man steckt sie einfach in die Ohren – ähnlich wie ein Hörgerät.

Die Entwicklung bringt aber auch Nachteile. So müssen die kabellosen Kopfhörer aufgeladen werden. 24 Stunden soll eine Akkuladung reichen, wenn man die Kopfhörer in einer dafür vorgesehenen Ladebox aufbewahrt. Das ist viel. Allerdings lernt die Erfahrung, dass die Batterie von Bluetooth-Kopfhörern immer dann leer sind, wenn man unbedingt Musik hören will. Wer seine alten Kabel-Kopfhörer nutzen will, kann das noch immer. Man braucht jedoch einen Adapter, um die Kopfhörer über den Lightning-Anschluss einzustöpseln. Da darüber aber auch das Gerät mit Strom versorgt wird, kann während des Ladens nicht mit den Kopfhörern Musik gehört werden. Grund für die Neuerung: Das Weglassen des Kopfhörer-Anschlusses spare Platz, was für die kleinen «Hosentaschencomputer» essenziell sei.

Apple-Keynote: iPhone 7 und Apple Watch 2 vorgestellt – die Zusammenfassung von «Computer Bild»

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«Pokémon Go» für die Apple Watch

Das neue Apple-Telefon verfügt aber auch über drei sehr nützliche Funktionen, die andere Smartphones bereits länger haben. Es ist nun wasserdicht, hat zwei Lautsprecher, die Stereo-Sound ermöglichen, und ist mit einer Dual-Kamera ausgestattet. Die zwei Linsen sollen vor allem in der Dämmerung und bei schlechten Lichtverhältnissen für scharfe Bilder sorgen. Mit der neuen Kameratechnologie wird es auch möglich, den Hintergrund verschwimmen zu lassen und den Fokus des Bildes auf das Objekt im Vordergrund zu legen. Unerklärlich ist, dass nur das grössere iPhone 7 Plus (5,5 Zoll) über dieses Feature verfügt, während das iPhone 7 (4,7 Zoll) bloss eine Kameralinse besitzt.

Noch bevor das neue iPhone in San Francisco überhaupt präsentiert wurde, bat Apple-CEO Tim Cook Shigeru Miyamoto, den Erfinder von «Super Mario», auf die Bühne. Dieser kündigte das erste Spiel der Kult-Gamefigur für das iPhone an. «Super Mario Run» funktioniert nach dem Prinzip von «Temple Run» und kann folglich mit einem Finger gespielt werden. Nach dem grossen Erfolg von «Pokémon Go» hat Nintendo offenbar den Reiz des Smartphones entdeckt.
Apropos «Pokémon Go»: Das erfolgreichste Mobile-Game kommt nun auch auf die Apple Watch – und dürfte der Smartwatch zu einer grösseren Verbreitung verhelfen.

So stellt Apple das iPhone 7 vor. (Englisch)

So stellt Apple das iPhone 7 vor. (Englisch)

Eine neue Apple-Uhr wurde ebenfalls angekündigt. Der grösste Vorteil der Apple Watch Serie 2: Sie ist nun bis zu unter 50 Meter wasserdicht. Man kann nun damit schwimmen gehen. Die Uhr soll dabei auch erkennen, wie viel Kalorien verbraucht werden. Aber auch für Jogger hat die überarbeitete Uhr etwas zu bieten. Ein integriertes GPS-Modul misst die Geschwindigkeit und die zurückgelegten Kilometer auch ohne Smartphone akkurat.

Das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus erscheinen in der Schweiz am 16. September.

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