Kautabak

Immer mehr Schweizer kauen sich krank

Verursacht Mundkrebs: Kautabak der Firma UST (Archiv)

Verursacht Mundkrebs: Kautabak der Firma UST (Archiv)

Der Konsum von legal erhältlichem Kautabak ist im laufenden Jahr so hoch wie noch nie. Das legal unter der Bezeichnung Makla erhältliche Produkt läuft damit dem skandinavischen Mundtabak Snus den Rang ab.

Über 28 Tonnen wurden laut Statistik der Eidgenössischen Zollverwaltung bis Ende August importiert. Das ist die gleiche Menge, die letztes Jahr an Snus eingeführt worden war. Die Zahlen würden den Schluss nahelegen, dass ein Umstieg von Snus auf Kautabak stattfindet, bestätigt Michael Bigler, stellvertretender Chef der Sektion Tabak- und Bierbesteuerung bei der Oberzolldirektion, gegenüber der SonntagsZeitung.

Sucht Schweiz beobachtet die Verlagerung von Snus zu Makla mit Sorge. Laut Sprecherin Corine Kibora ist das Produkt mit Risiken behaftet. «Es enthält mehr krebserregende Nitrosamine als Snus.» Verschiedene Studien zeigen, dass der Konsum von Mundtabak zu einer erhöhten Rate von Mundkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs führt.

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