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Beim Ausrollen spart er Benzin

In vielen Punkten ist der neue Forester noch ganz der alte.

In vielen Punkten ist der neue Forester noch ganz der alte.

Zum ersten Mal bekommt der Subaru Forester einen Hybridantrieb. Seine Stärken sind unverändert.

Auch Subaru muss sparen. Die Marke, die sich in den 00er-Jahren auf den Rallye-Pisten dieser Welt das Image des robusten und unaufhaltsamen Arbeitstiers erarbeitet hat, bringt mit dem neuen Forester ihren ersten Mild-Hy­brid-Antrieb auf die Strasse.

Doch noch viel wichtiger für treue Subaru-Fahrer ist, dass der Forester in vielen Punkten noch ganz der Alte ist, wie er im Test beweist. Er bietet mehr Platz denn je (509 bis 1779 Liter Kofferraum), beste Übersicht dank schmalen Dachsäulen und damit auch ein luftiges Raumgefühl.

Typisch Subaru ist auch die gekonnte Fahrwerksabstimmung. Der Forester federt sogar gröbere Bodenwellen anstandslos weg, nimmt gleichzeitig auch Kurven ohne starke Seitenneigung. Das ist einerseits trotz des Hybridantriebs so, die Batterie wurde geschickt unter dem Ladeboden verstaut, ohne den Kofferraum zu beeinträchtigen, andererseits auch wegen des Hybridantriebs. Denn das Subaru-Credo einer möglichst günstigen Gewichtsverteilung mit tiefem Schwerpunkt wird durch die Batterie sogar noch verstärkt.

Bei starker Beschleunigung heult der Motor auf

Der Antrieb selbst besteht aus einem 2-Liter-Benziner mit 150 PS und einer E-Maschine, die weitere rund 16 PS beisteuern kann. Über ein stufenloses Automatikgetriebe kommt die Kraft permanent an alle vier Räder. So fährt sich der Forester sicher und komfortabel; nur bei starker Beschleunigung fällt das typische Aufheulen des Motors auf.

Beim Ausrollen oder bei konstant gehaltener Geschwindigkeit kann die E-Maschine allein den Antrieb übernehmen; ansonsten unterstützt sie den Benziner. So spart der Hybrid den einen oder anderen Tropfen Sprit. Subaru veranschlagt 6,7 l/100 km, im Test war es rund ein Liter mehr. Das ist, gemessen am Aufwand durch die Hy­brid-Technik nicht sehr sparsam. Ist aber schlussendlich der einzige Haken an einem durchaus gelungenen Auto. Vor allem, wenn man den Preis in Betracht zieht. Der Forester startet bei 38 150 Franken, bietet dann schon zahlreiche Ausstattungen, wie das Eye-Sight-System mit Notbremsassistent, Rückfahrkamera und Smartphone-Anbindung über Apple Carplay und Android Auto.

Selbst mit voller Ausstattung kostet der Forester noch deutlich weniger als 50 000 Franken. Das ist fair für einen versiertes und vielseitiges SUV.

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