Getestet

Mit diesen Ohrenstäbchen wird auch das Klima-Gewissen rein

Ein abwaschbares Ohrenstäbchen von LastSwap.

Ein abwaschbares Ohrenstäbchen von LastSwap.

Die Ohrenstäbchen von LastSwap scheinen die richtige Wahl für umweltbewusste Vielreiser. Doch sind sie auch so effektiv wie herkömmliche?

Dreckige Ohren will niemand. Den Planeten vermüllen will auch niemand. LastSwap will beides verhindern: mit einem abwaschbaren Ohrenstäbchen. Klingt übertrieben, wird einem auf der Webseite des dänischen Unternehmens LastObjects aber so verklickert. Seit das Europäische Parlament beschlossen hat, ab 2021 eine Reihe von Einweg-Plastikgegenstände wie Wattestäbchen zu verbieten, muss man tatsächlich über Alternativen nachdenken.

Schick kommen die kleinen Stäbchen in ihrer aus Mais hergestellten Box daher. Und natürlich gibt es sie in zig verschiedenen Farben. Billig sind sie mit rund 11 Franken nicht. Sie sollen aber auch 1000 Wattestäbchen ersetzten.

LastSwap, was so viel bedeutet wie mein letztes Wattestäbchen, gibt es in zwei Versionen. Eines mit kleinen Noppen und eines mit einem glatten und einer feinen Spitze am Ende. Das genoppte Stäbchen solle es mit dem Ohrenschmalz aufnehmen können. Nur, das mit Aufnehmen ist gerade das Problem. Die Spitze ist nicht saugfähig wie eine aus Watte, der Dreck bleibt schlecht hängen. Und das Ohr fühlt sich nach dem Putzen ziemlich malträtiert, aber leider nicht sauber an.

Bessere Dienste leistet das zweite Stäbchen, mit dem sich verschmierte Wimperntusche entfernen lässt. Beide Versionen eigenen sich auch hervorragend für Reisen. Da sie handlich und hygienisch verpackt sind. Aber, wer wirklich saubere Ohren will, der greift wohl weiterhin lieber zum weichen Wattestäbchen. Und sollten sie verboten werden, dann wird es eine altmodische, aber sehr ökologische Alternative richten: der Waschlappen.

© CH Media

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