Weihnachten

Noch keine Idee für unter den Christbaum? Hier finden Sie Hilfe

© Redaktion Leben & Kultur

Ein paar Wochen noch, dann ist Heiligabend. Was soll man schenken in diesem speziellen Jahr? Wir haben 13 Geschenktipps für jeden Geschmack, jedes Budget und jedes Alter. Sie tun Seele, Magen und auch anderen Menschen gut.

Für die Auszeit in der Wanne

In diesem struben Jahr will man manchmal nur noch abtauchen und von nichts und niemandem etwas wissen. Und sich mal wieder etwas Gutes tun. Mit den Molkebädern des Naturkosmetiklabels ­Susanne Kaufmann klappt das auf einen Streich respektive auf eine Wanne voll. Sie machen die Haut samtweich und wirken wohltuend auf die Sinne, weil sie sehr angenehm riechen.

Zur Auswahl stehen 3 Bäder: Das Kräutermolkebad mit Lavendel und Melisse löst Verspannungen und beruhigt nach einem anstrengenden Tag, das Johanniskrautbad wirkt anti-irritierend und ausgleichend, und beim Kräutermolkebad beruhigen Kamille und Lindenblüten die Haut. Egal, welches verschenkt wird: Für die glückliche Empfängerin oder den glücklichen Empfänger wird die Welt damit schnell wieder in Ordnung sein.
Rahel Koerfgen

Für den Kräutergenuss im Winter

Was haben wir in diesem speziellen Jahr nicht alles angepflanzt und mit fast schon kindlicher Freude entdeckt, dass es zum Gärtnern gar nicht viel Platz braucht! Bereits ein kleiner Balkon oder gar das Fensterbrett reichen aus, um ein paar Kräuter oder Blumen zu ziehen. Wie schade, wenn dann der Winter kommt und alles abgeräumt werden muss. Wohin mit all dem Pfefferminz, den Ringelblumenblüten oder den Chilischoten?

Die Antwort: auf den Kräutertrockner. Damit kann die Ernte haltbar gemacht, und die Kräuter können den ganzen Winter hindurch genossen werden. Die meist mehrstöckigen, aus Holz gefertigten Trockner funktionieren ohne Stromzufuhr und sind hübsch anzuschauen. Das perfekte Geschenk für alle, die ihr Gärtchen in den Winter retten wollen. Silvia Schaub

Stifte für eine bunte Schweiz

Mit welcher Farbe soll ich mein Gesicht malen? Diese Frage stellen sich alle Kinder irgendwann, die einen laut, die anderen starren einfach stumm in ihre Farbstiftschachtel und merken, da passt kein Stift dazu und schon gar nicht der, den wir hierzulande als «hautfarben» bezeichnen.

Darum gehört dieses Farbstift-Set, bestehend aus 12 bunten Hautfarben, in jedes Kinderzimmer. Denn es weckt nicht nur bei Kindern die Lust, sich die Welt und alle Menschen darin bunt(er) zu malen. Ganz nebenbei kann man mit dem Nachwuchs ungezwungen über Vorurteile und Rassismus reden. Und darüber, dass 100 Prozent des Erlöses in ein gemeinnütziges Projekt für Flüchtlingskinder fliessen.
Katja Fischer De Santi

Zurück in die 80er springen

Retro ist hip. Das gilt auch für Videospiele. Zum 35. Geburtstag von Super Mario hat Nintendo eine kleine Gamekonsole im 80er-Jahre-Groove herausgebracht. Game-&-Watch-Gerätli waren der Vorgänger des Gameboys. Auf jedem Gerät gab es nur ein Spiel in rudimentärer Schwarz-Weiss-Pixelgrafik.

In der neuen Auflage sind es nun drei – die NES-Klassiker «Super Mario Bros» 1 und 2 und das Geschicklichkeitsspiel «Ball», das den Look der ersten Videogames perfekt einfängt. Das ideale Geschenk für Game-Nostalgiker. Völlig ungeeignet jedoch für Göttikinder, die «Playstation 5» auf den Wunschzettel geschrieben haben.
Raffael Schuppisser

Vogelgezwitscher für gute Laune

© zvg

Kaum zu glauben, wie viel Freude und Entspannung so eine kleine Holzbox auslösen kann. Dabei tut sie nicht viel, ausser tiefenentspannt zwitschern, das aber mehrspurig, abwechslungsreich und nie länger als 20 Sekunden. Lang genug, um einem auf dem WC, im Flur oder wo immer man die Birdy Box aufstellt, ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern und die Stimmung zu heben.

Das in Deutschland designte ­Vogelhäuschen ist mit einem stufenlos verstellbaren Lautsprecher und einem Bewegungsmelder ausgestattet. Auf­geladen wird die Birdy Box mit einem USB-Kabel. Das Gehäuse, wahlweise in verschiedenen Farben oder Holz, ist ­komplett biologisch abbaubar.
Katja Fischer De Santi

Für die Käseliebhaber

Käse ist in der Weihnachtszeit kaum wegzudenken. Raclette und Fondue gehören zu dieser Jahreszeit wie Weihnachtsschmuck und Tannenbäume. Doch immer dieselben Käsesorten zu essen, kann schnell langweilig werden. Darum gibt es jetzt für die ganz wägen Käseliebhaber das geeignete Geschenk: Die Plattform Cheezy bietet unterschiedlich zusammengestellte Käseplatten an.

Man hat die Wahl zwischen bio, klassisch oder ausgefallen. Der Geheimtipp aber lautet: «Lassen Sie sich überraschen!» Eine milde, aber auch eine stinkende Überraschungsbox kann dann an Weihnachten vor der Tür der beschenkten Person stehen. In jedem Paket kommen verschiedene Käsesorten aus verschiedenen Kantonen – eine Abwechslung zu den gewohnten Käsesorten.
Deborah Gonzalez

Für Gutmenschen und umweltbewusste Sportler

© zvg

Was gibt es Schöneres, als beim Sport ordentlich Dampf abzulassen? – Noch besser, wenn das mit einem guten Gewissen getan wird. Für Umweltbewusste ist der handgefertigte Gym Bag des Zürcher Fair-Trade-Vereins Paropakaram ein Hit, besteht er doch zu 100 Prozent aus Hanf, das ohne Zutun von Pestiziden wächst. Ausserdem werden mit dem Kauf notleidende Menschen in Nepal und Indien unterstützt. Sie wurden durch den Lockdown und Überschwemmungen in diesem Jahr schwer getroffen, da der Tourismus vollständig zum Erliegen kam.

Paropakaram hat mit Partnern in Nepal und Indien die sportliche Tasche entworfen. Mit deren Herstellung und dem Transport werden viele Menschen mit Arbeit und damit einem Einkommen unterstützt.
Rahel Koerfgen

Jahresbeschäftigung für Balkongärtnerinnen

Zugegeben, es ist nicht die Saison, um draussen in der Erde zu wühlen. Aber versierte Gärtnerinnen und Gärtner wissen, die Natur ruht nie ganz, irgendetwas Essbares wächst immer. Und darum bekommt, wer das Saatpost-Jahresabo von Urban Roots geschenkt erhält, auch jeden Monat ein Päckchen zugeschickt.

Im Dezember etwa gefüllt mit Samen des Asia-Salats, im Januar gibt es dann Alfalfa, besser bekannt als Schneckenklee, dessen Sprossen nicht nur Schnecken schmecken. Im Starterset sind fünf torffreie Anzuchttöpfchen, 12 Stecketiketten und eine Tüte Kressesamen enthalten. Ein Geschenk, das das ganze Jahr Freude und etwas Arbeit macht.
Katja Fischer De Santi

Kinder­zeichnung zum Anhängen

Malereien von Kindern haben eine Verspieltheit und Originalität, die man festhalten möchte. Mit kettenkonzept.de kann man die Werke nun in Edelstahl als Anhänger verewigen. Es reicht, dafür eine Zeichnung auf der Website hochzuladen. Der Anhänger wird fünf Zentimeter lang und ist in den Farben Silber, Gold oder Roségold erhältlich.

Es versteht sich von selbst, dass sich eine Blumenwiese nicht als Objekt giessen lässt. Aber all die Elefanten mit lachenden Gesichtern, die Menschen mit den wahnsinnig langen Beinen und Händen mit drei Fingern – das geht alles. Die Produktionszeit beträgt vier bis sechs Wochen, für Weihnachten reicht das nicht mehr. Doch man kann schon mal die Zeichnung schön einpacken und verschenken und eine Überraschung für den Januar ankünden.
Sabine Kuster

Etwa 38 Franken, bei www.kettenkonzept.de.

Kochend von Mailand nach Palermo reisen

Nichts Schöneres, als beim Lesen eines Kochbuchs den Kopf zu verlieren. Das Eintauchen in duftende Saucen und dampfende Pastatöpfe kommt einer Reise von Mailand nach Palermo gleich. Und vielleicht ist es der Beginn einer langen Freundschaft: Warten wir’s ab, ob irgendwann der Leineneinband von «The River Café» zerfleddert und mit Sauce vollgespritzt ist.

Kochen mit Ruth Rogers und Rose Gray, die mit ihrem «River Café» in London weltberühmt wurden, kann einfach sein, aber es geht nicht ohne das Wissen von tausend Details: Das lehrt uns der «Sugo al pomodoro». Allein die Crostini muss man ausprobieren, bis dann auf Seite 135 die Königsdisziplin kommt: la pasta. Wie sagt Falstaff, auf seinen Bauch zeigend: «Das ist mein Königreich – ich will es vergrössern.» Und beginnt zu essen. Wir zu lesen. Vorerst.
Christian Berzins

Für Honigfans und Samtpfoten

© CH Media

Streichelzarte Hände sind in diesen rauen Zeiten schwer zu fassen; Desinfektionsmittel und ständiges Händewaschen trocknen die Haut aus. Gross also die Freude, wenn eine Honigmilchseife von Beebetter unter dem Weihnachtsbaum liegt. Sie pflegt mit Sheabutter intensiv und lindert Juckreiz mit Nachtkerzenöl. Für zukünftige Samtpfoten hauptverantwortlich sind aber gemahlene Haferflocken mit Peelingeffekt.

Hinter Beebetter steht eine Familienimkerei aus dem Baselbiet, der Nachhaltigkeit und Umweltschutz am Herzen liegen. Im Onlineshop gibt’s Honig vom Bio-Bauernhof, Bienenwachs­tücher und eben Pflegeprodukte für Haut und Haar – ohne Plastik, Silikone und Erdöl.
Rahel Koerfgen

Für alle Liebenden

© zvg

Sie ist das Gewürz des Lebens, sie versüsst und versalzt es, meinte Konfuzius. Dass die Liebe aber eine fast unendliche Vielfalt an Lebensgewürzen beinhalten kann, zeigt das opulente Buch des Schweizer Gestalters Roland Wittwer. 300 Künstlerinnen und Künstler, Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus aller Welt und allen Epochen hat Wittwer mit ihren Kunstwerken und Texten versammelt: von Aristoteles bis Marina Abramovic, von Marlene Dietrich bis Peter Stamm, von Botticelli bis Gustav Klimt.

Was ist Liebe? Chemie, Emotion, Göttliches? Humorvoll, tiefgründig und auch mal provokativ, schenkt uns das sehr schön gestaltete «Love is» 300 Antworten darauf. Es ist ein Buch, das man auch 300-mal in die Hand nehmen kann und ebenso viele Anregungen bereithält.
Hansruedi Kugler

Jedem Gast seinen Lieblingswein

Es ist ein bisschen wie Zauberei: Ein Glas Wein einschenken, ohne die Flasche zu entkorken. Wie das geht? Eine dünne, hole Nadel wird mit Druck durch den Korken gepresst. Durch die winzige Öffnung kann der Wein ausgeschenkt werden. Das für diesen Vorgang verwendete Argongas verhindert, dass Sauerstoff in die Flasche gelangt und der Wein oxidiert. Ganz schön clever.

Angebrochene Weine bleiben dank des Covin-Systems über Jahre haltbar. Edle Tropfen können wieder in den Keller zurückgestellt und jedem Gast sein Lieblingswein ausgeschenkt werden. Übrigens: Die Entwickler haben sich ihr Wissen in der Medizinaltechnologie angeeignet. So ungesund kann Wein also nicht sein – wenn man ihn glasweise konsumiert.
Raffel Schuppisser

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