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Pollen-Zeit! Das sind die besten Tipps unserer Leser gegen die Allergie

Der einen Freud, der anderen Allergie: Frühling lässt Pollen fliegen (Symbolbild)

Der einen Freud, der anderen Allergie: Frühling lässt Pollen fliegen (Symbolbild)

Das traumhafte Frühlingswetter hat auch Schattenseiten: Allergiker leiden. Denn die Pollenbelastung ist derzeit so hoch wie noch nie in diesem Jahr. Wir haben unsere Leser gefragt: Was hilft? Das sind die Antworten.

Die Pollenbelastung in der Schweiz ist derzeit sehr stark. Das sommerliche Wetter begünstigt den Pollenflug vor allem von hoch allergenen Pollen wie jene der Birke und der Esche. In der Schweiz leidet jede fünfte Person an Heuschnupfen. Wer nicht präventiv gegen seine Allergie vorgegangen ist, hat spätestens jetzt mit den Symptomen zu kämpfen. Was kann man tun, um diese zu mindern?

In einer Facebook-Umfrage wollten wir von unseren Facebook-Fans wissen: Was sind eure besten Tipps und Tricks gegen Heuschnupfen? Eine Antwort, die mit am häufigsten gegeben wurde: gängige Medikamente wie Antiallergika, Augentropfen und Nasensprays einnehmen. Mit ihnen können Leiden wie Niesen, tränende Augen und Asthma gelindert werden. Wer dennoch Symptome spürt, sollte sich den Pollen möglichst wenig aussetzen: Fenster schliessen, nur morgens lüften, so wenig wie nötig rausgehen. Was sich gerade bei schönem Frühlingswetter als schwer herausstellt – wer will schon nicht die erste Wärme und lang ersehnten Sonnenstrahlen geniessen?

Apfelessig schlucken, Brennnesseln kochen

Wer es – verständlicherweise – nicht lassen kann, auch mit Pollenalergie und bei hoher Pollenbelastung das Haus zu verlassen, bei dem könnte etwa einfaches Wasser helfen. Eine Leserin verrät, immer eine Flasche davon mit dabei zu haben, viel zu trinken – und bei Bedarf etwas Wasser in die Augen zu träufeln, um die Pollen herauszuspülen. Auch wer sich vor dem Zubettgehen jeweils die Haare wäscht hilft, sich die Pollen möglichst vom Körper fernzuhalten. Eine andere Leserin trocknet ihre Wäsche derzeit nicht draussen, auch wenn sich dies anbieten würde. Damit verhindert sie, dass die Pollen an der zu trocknenden Kleidung haften bleiben. Auch Kleidung, die man draussen anhatte, sollte man nicht ins Schlafzimmer mitnehmen beziehungsweise dort ausziehen – auch das trägt dazu bei, dass zumindest in der Nacht die Pollenbelastung im Innenraum möglichst gering gehalten werden kann. 

Klingt zwar gewöhnungsbedürftig, aber ein Leser schwört drauf: Täglich einen Esslöffel Apfelessig einnehmen hilft, das Immunsystem zu stärken und das Wohlbefinden zu steigern – beides Dinge, die gerne leiden in der Heuschnupfenzeit. Auch Aufgüsse aus Brennnesselblättern (zum Inhalieren und befeuchten der Schleimhäute oder als Tee) können die Symptome lindern: Brennesseln funktionieren als natürliches Antihistamin.

Übrigens: Auch Hunde können an einer Pollenallergie leiden

Auch Hunde können an einer Pollenallergie leiden. Die Expertin weiss Rat.

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