Getestet

Supermario gibt es jetzt als Legofigur – Doch macht er analog auch so viel Spass wie auf der Konsole?

Lego hat den Videospielklassiker Super Mario als analoges Spiel umgesetzt.

Lego hat den Videospielklassiker Super Mario als analoges Spiel umgesetzt.

Lego-Mario klingt wie sein digitales Pendant aus dem bekannten Videospiel. Die Idee hinter dem Ganzen ist lustig, das Aufbauen der Objekte macht Spass. Fans bezahlen für die Figur aber einen zu hohen Preis.

Als sei der Videospielheld Super Mario als Lego Figur zum Leben erwacht: «Hello, It’s me, Lego Mario», begrüsst er einen mit vertrauter Stimme. Sobald man ihn in die Hand nimmt und ihn so bewegt, als watschle er über den Tisch, erklingen Schritte – und wenn man ihn ruckartig nach oben zieht, klimpert es, als würde er eine Spielmünze einsammeln. Die originalen Soundschnipsel setzen in Super-Mario-Fans augenblicklich Glückshormone frei.

Lego hat den Videospielklassiker als analoges Spiel umgesetzt. Und so baut man sein eigenes Jump-’n’-Run-Level zusammen, mit verschiedenen aus dem Game bekannten Hindernissen und Gegnern.

Sensoren an Mario und Codes an den Objekten machen den Parkour interaktiv: Tritt man auf eine rote Platte, klingt es, als würde Mario in der Lava verglühen, springt man einem Gegner auf den Rücken, erledigt man ihn. Und natürlich erklingt die dumpfe Melodie, wenn man durch eine grüne Röhre steigt.

Die Idee hinter Lego Super Mario ist lustig, das Aufbauen der Objekte macht Spass, die Details (etwa das Fähnchen, das den Level abschliesst) sind liebevoll gemacht, und man kann seine Kreativität walten lassen, um die Hindernisse zusammenzusetzen. Doch was macht man damit?

Mit Mario darin zu spielen, erschöpft sich schnell. Klar, man kann ein paar Erweiterungspakete hinzukaufen. Doch das ändert nichts daran, dass das Münzensammeln auf der analogen Spielmatte relativ banal ist.

Schön anzusehen sind die Super- Mario-Klötzchenwelten aber allemal.

© CH Media

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1