Der Fenchel ist noch knackig, doch die Lust darauf hält sich in Grenzen. Und wieso genau sind da sogar zwei Salatköpfe?

Lebensmittel stehen in der Schweiz in Hülle und Fülle zur Verfügung, viele landen schnell im Einkaufskorb – und dann im Abfall. Ein ganzes Drittel der geniessbaren Lebensmittel findet den Weg auf den Teller nie. 

Zweites Leben für den Salatkopf

Dieser Verschwendung, «Food Waste» lautet der englische Begriff, wollen vier Berner Studentinnen entgegenwirken. Ihre Idee: öffentliche Kühlschränke, die die Bevölkerung mit ungewollten Lebensmitteln befüllen kann und aus denen sich jeder bedienen kann.

So landet der überzählige Salatkopf vielleicht doch noch in der Salatschüssel. Und zur Belohnung gibts dafür ein Schoggi-Joghurt.

Drei solche Kühlschränke stehen in Bern bereits – etwa im Hinterhof eines Bio-Ladens oder bei einem Restaurant. Zwei weitere sind in Planung. Wer sich bedient, tut dies auf eigene Verantwortung. Eine Expansion in andere Schweizer Städte könnten sich die vier Frauen vorstellen.