kiwanis Club Brugg
Kiwanis Club Brugg saniert verwilderten Garten

August Binder
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(chm)

Kiwanis Club Brugg saniert verwilderten Garten.

Unter dem Motto: «Hinschauen – Anpacken – Helfen» trafen sich am Samstag, 8.Mai 2021, 14 Kiwaner bei strahlendem Sonnenschein in Dürrenäsch zum diesjährigen sozialen Arbeitseinsatz. Der Verein Katzenhübel in Teufenthal ermöglicht Menschen mit Beeinträchtigung ein weitgehend selbstbestimmtes Leben. Kürzlich konnte als zweiten Standort das Höchweidhus in Dürrenäsch übernehmen.

Am Gebäude sind bauliche Anpassungen nötig. Der Gemüsegarten vor dem Haus ist arg verwildert. Dieser soll von allem Unkraut, Brombeeren, Stauden und Bäumen, welche sich dort breitmachten, gesäubert werden. So kann in naher Zukunft ein Naschgarten entstehen. Unser KF Markus rüstete uns aus wie die besten Gartenprofis. Vor dem Einsatz sorgte die Heimleitung für eine Stärkung mit Kaffee und Gipfeli. Mit tatkräftiger Unterstützung der Mitarbeiter vom Heim sowie einem kleinen Bagger machten wir uns an die Arbeit. In vier Gruppen legten wir Hand an. Die einen «stritten» sich um die Motorsäge, mit welcher die Bäume gefällt wurden. Andere rissen mit grossem Enthusiasmus Unkraut, Brombeerstauden und wildes Gewächs aus. Eine dritte Gruppe schnitt sich mit der Motorsense einen Weg durch das verwilderte Labyrinth. All das Material musste mit dem bereitstehenden Kleintransporter zur Recyclingstation gefahren werden. Mit dem Bagger galt es zudem, eine dünne Humusschicht abzutragen, damit das oberflächliche Wurzelwerk nicht wieder aufkeimen konnte. Ein Nachbessern von Hand gab dann der Oberfläche den letzten Schliff.

Um zwölf Uhr rief uns die Heimküchenmannschaft zu Tisch. Wir waren froh, die Arbeit unterbrechen zu können und dem müden Rücken eine Pause zu gönnen. Ein wunderbares Salatbuffet war vorbereitet, in einer Pfanne wurde Risotto gekocht und auf dem Grill brutzelten Würste. Die Bewohner überraschten uns mit selbstgemachten Muffins, und die Köche erklärten voller Stolz, wer für welche verantwortlich zeichnete. Gut gestärkt rafften wir uns nochmals auf, wollten wir doch im Laufe des Nachmittags den Garten so weit in Ordnung bringen, dass er für seine neue Bestimmung bereit ist. Der rostige Drahtzaun musste auch noch weg. Zur Bepflanzung mit Sträuchern werden dem Verein Katzenbühl zusätzlich 1000.00 Franken aus dem Erlös des alljährlichen Weihnachtsbaumverkaufs gespendet.

Kurz nach drei Uhr, war auch der letzte Humusabtrag auf der Mulde deponiert und die tiefen Wurzeln der Brombeeren ausgerissen.

Wir genossen die Geselligkeit, auf welche wir wegen Corona so manchen Monat verzichten mussten. Ein toller Einsatz neigte sich dem Ende zu. Bevor wir uns – glücklich und zufrieden – ins Wochenende verabschiedeten, genossen wir gemeinsam mit der Heimleitung und den Bewohner einen letzten Umtrunk.

Marcel Widmer, Kiwanis Club Brugg