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Vereinigung für Heimatkunde: Traumreise nach Verona

Fabienne Schmid
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Verona Handy ral 064.jpg Organisator Sepp Zürcher hat den Durchblick nie verloren
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Als die 31 Teilnehmer und Teilnehmerinnen an der Reise nach Verona am frühen Montag Morgen des 19. August bei Dunkelheit und Platzregen in Rütihof in den Bus stiegen, ahnten sie noch nicht, was alles auf sie zukommen würde. Als wir in der Gegend von Verona ankamen, gab es aber (fast) nur noch Sonnensschein – und damit die passende Kulisse zur absolut perfekt von Sepp Zürcher organisierten Reise. Wahrlich hohe Klasse – passend auch zur Königs-Klasse der Firma Twerenbold, meisterhaft chauffiert von Eike Klaar!

Für das, was sich Maria Luisa Sacripanti von der gleichnamigen Weinhandlung in Wettingen ausgedacht und organisiert hat, gibt es nur ein Wort: fantastisch. Was wir beim Besuch auf den verschiedenen Weingütern alles gelernt haben: Über Soave und Amarone, über den Ripasso und über die echte italiensche Alternative zum Champagner (nicht zu verwechseln mit dem Prosecco)! Von allen Produzenten wurde unsere Gruppe aufs Herzlichste empfangen und grosszügig bewirtet.

Erste Station der Reise war aber nicht ein Weingut, sondern die alte Reismühle Ferron. Ein Erlebnis der besonderen Art. Wer wusste denn schon, dass und wie Reis gemahlen wird? Und was für eine vorzügliche – 5-gängige – Mahlzeit sich damit zubereiten lässt? Begleitet von – wen wunderts – einheimischen Weinen.

Verona selbst wurde uns in einer ausgezeichneten Stadtführung näher gebracht. Wahrlich – die Stadt ist eine (weitere) Reise wert. Und dies nicht nur der Arena wegen. Von den Römern gebaut für Kämpfe von Mensch gegen Raubtier, zur Ergötzung des römischen Adels, fasst gegen 30’000 Menschen. Seit 1913 werden dort Opern aufgeführt. Und weil die Kulissen, wie in unserem Fall für Nabucco (hervorragend eingeführt durch Obmann Christof Neumann), etwas Raum beanspruchen, gibt es “nur noch” für 12 – 15’000 Musikfans Plätze. Die Oper – sicher ein Kernstück in Verdis Werk – findet in der Arena den ihr angemessenen Rahmen. Insbesondere die Chöre – allen voran der Gefangenenchor – kommen hervorragend zur Geltung. Kein Wunder bei solchen Sängern. Aber auch die Einzelrollen waren ausgezeichnet besetzt. Wirklich ein wunderbares Erlebnis. Und wer vor Beginn gedacht hatte – “was, vier Stunden Oper?” stellte um 1 Uhr morgens fest – “was, schon fertig?”

Wahrlich eine traumhafte Reise mit lauter Höhepunkten!.

Ruedi Leder

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