Leserbeitrag
Wanderwochenende des SVKT Däniken Gretzenbach

Marcel Siegrist
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Am Samstagmorgen trafen sich 12 frohgelaunte Turnerinnen um 7.35 Uhr am Bahnhof Däniken. Wohin soll die Reise gehen? Dieses Mal war das Saanenland unser Ziel.

Der Zug brachte uns via Olten, Bern nach Zweisimmen. Dort war für uns in einem Cafe bereits reserviert. Die Gipfeli und Warmgetränke mundeten uns vorzüglich.

Frischgestärkt gings zur Bergbahn, die uns auf den ca. 2000m hohen Rinderberg beförderte. Oben angekommen, marschierten wir auf dem Höhenweg Richtung Hornberg. Zu unserem Bedauern war es etwas kühl und grau, sodass sich die Bergwelt nicht in ihrem vollen Glanz und Licht präsentierte. Unterwegs in einer Senke, etwas windgeschützt, packten wir unser mitgebrachtes Picknick aus. Weiter gehts zum blumengeschmückten Restaurant Hornberg, wo wir uns auf einen wärmenden Kaffee „Baileys“ oder dergl. freuten. Noch ein kurzes Wegstück leicht abwärts auf einem beschilderten Alpenblumenweg erreichten wir das Horneggli. Wo uns die Sesselbahn den Abstieg nach Schönried abnahm.

Hier bewunderten wir die schönen, geschmackvollen Blumenanlagen vor den Hotels und die nicht ganz preiswerten, aber schicken Auslagen im Sportgeschäft. Nun durften wir in einem eleganten Salonwagen des „Golden Pass“ die kurze Fahrt nach Saanen geniessen. Aufmerksame Frauen entdeckten im alten Ortsteil in einem traditionellen

„Oberlandhaus“ eine ansprechende, gemütliche Bar. Sie war wie geschaffen für uns, hier in fröhlicher Runde einen Apero zu nehmen. Unsere drei Viererzimmer bezogen wir in der kürzlich neueröffneten Jugendherberge in Saanen. Ein schönes, gemütliches, zweckmässiges Haus mit zuvorkommenden Gastgebern. Das Abendessen mundete uns sehr und schnell ging der Tag bei angeregten Gesprächen und Spielen seinem Ende entgegen.

Haben wir richtig gesehen am Morgen beim ersten Blick aus dem Fenster? Oh je, es regnete ziemlich und die grauen Wolken hingen wie Vorhänge vor den Bergen. Aber „einem frohen Gemüt lacht die Sonne auch bei Regenwetter“. ;-) Wir genossen zuerst mal ein feines, ausgiebiges Frühstück in aller Ruhe. Tatsächlich holten wir auf dem Weg entlang der Saane nach Gstaad schon unsere Sonnenbrillen hervor. Jedoch dazwischen auch mal wieder den Regenschirm. Nach einem kleinen Bummel durch Gstaad bestiegen wir das Postauto nach Lauenen. Bevor wir den Weg zum Lauenensee unter die Füsse nahmen, war eine heisse Schoggi oder Tee genau das Richtige. Inzwischen liess der Regenschauer wieder nach und wir wanderten an schönen geschnitzten Tierfiguren vorbei und teils dem Lauibach entlang, bergan. Sogar süsse Heidelbeeren pflückten wir zwischendurch zum Naschen. Nun war auch schon unser Mittagsrastplatz in Sicht.

Der leckere Lunch wurde verzehrt, natürlich mit Seeblick. Selbstverständlich wollten wir den idyllischen See von allen Seiten bewundern. So machten wir uns auf den Rundweg, zum obligaten Kaffee auf der Terrasse im Seerestaurant. Die Sonne zeigte sich immer mehr und somit auch die Berggipfel. Wer hätte das am Morgen vermutet? Auf einem anderen Weg kehrten wir zurück nach Lauenen zur Bushaltestelle. In Gstaad angekommen, stand leider schon wieder die Heimreise auf dem Programm. „Wie schade!“ Nach zwei so erlebnisreichen, lustigen, schönen Tagen.

Dazu beigetragen haben in erster Linie unsere beiden Wanderleiterinnen Monika Haller und Yvonne Vogel, die für uns Alles wunderbar vorbereiteten.

Beatrice Schenker, Präsidentin

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