Zürich

30 Seniorinnen und Senioren suchten bereits Rat: Hitze-Telefon wird gut genutzt

Wichtig bei steigenden Temperaturen ist es, regelmässig zu trinken - auch ohne Durstgefühl.

Damit Seniorinnen und Senioren besser durch die Hitzewelle kommen, ist bei der Stadt Zürich seit einem Monat ein Hitze-Telefon in Betrieb. In dieser Zeit suchten 30 betagte Menschen Rat, die entsprechende Website mit Tipps wurde 1000 Mal angeklickt.

Wie Stadtarzt Daniel Schröpfer am Freitag gegenüber dem "Regionaljournal Zürich-Schaffhausen" von Radio SRF1 sagte, ist man damit zufrieden. Das Angebot sei sehr gut angenommen worden.

Das Hitze-Telefon ist noch bis September in Betrieb. Danach wird entschieden, ob das Angebot auch in künftigen Jahren zum Einsatz kommt. Die Nummer lautet 044 412 00 60.

Senioren schwitzen weniger

Betagte Menschen sind während einer Hitzeperiode gesundheitlich besonders stark betroffen. Sie haben eine schlechtere Wärmeregulation, schwitzen weniger und nehmen in der Regel wenig Flüssigkeit zu sich. Dies beeinträchtigt das Herz-Kreislaufsystem und macht sie anfällig für Hitzestress.

Wichtig bei steigenden Temperaturen ist es, regelmässig zu trinken - auch ohne Durstgefühl. Ideal sind Wasser, verdünnte Fruchtsäfte oder ungesüsster Tee. Um den Körper mit ausreichend Salz zu versorgen, empfiehlt die Stadt den Senioren auch das Trinken einer Bouillon.

Für Erfrischung sorgen eine kühle Dusche oder kalte Fuss- und Handbäder. Die Räume sollten nachts gelüftet werden. Tagsüber dagegen ist es gut, Fenster und Rollläden geschlossen zu halten.

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