Schlieren

Baugesuch für Photovoltaik-Anlage eingereicht

Eine Photovoltaikanlage soll in Schlieren Energie liefern. NEM

Eine Photovoltaikanlage soll in Schlieren Energie liefern. NEM

Die für das Dach des Postzentrums Schlieren geplante Anlage nimmt konkretere Züge an. Die Baubewilligung wird für den Sommer 2012 erwartet.

Das Baugesuch für die Photovoltaik-Anlage, die dereinst auf dem Dach des Postzentrums Schlieren stehen soll, ist kürzlich eingereicht worden. Dies teilt Nathalie Salamin von der Medienstelle der Post mit. «Die Erteilung der Baubewilligung wird für den kommenden Sommer erwartet und wir hoffen, die Anlage bis zum Ende des Jahres in Betrieb nehmen zu können», fährt sie fort.

Schlieren sei ein idealer Standort für eine Solaranlage, da das Briefverteilzentrum das grösste in der Schweiz sei, erklärt Salamin. Auf der für die Stromgewinnung nutzbaren Fläche könne man so 977'000 Kilowattstunden pro Jahr gewinnen, was einem Strombedarf von 280 Haushalten entspreche.

Umweltfreundlicher Betrieb

Das Projekt fügt sich in eine umfassendere Umweltstrategie der Post ein. «Die gelbe Post will immer grüner werden», sagt die Mediensprecherin. Einerseits setze man beim Vertrieb unter anderem auf den Einsatz von Elektrorollern und Hybridfahrzeugen. Und andererseits werde auch bei Immobilien auf Umweltfreundlichkeit geachtet, führt Salamin weiter aus. Nebst guter Isolation der Gebäude werden, wie nun in Schlieren geplant, Solaranlagen installiert.

Das Briefverteilzentrum in Schlieren ist eines von zwanzig Gebäuden der Post, welche mit Solaranlagen versehen werden sollen. «Als grosser Betrieb wollen wir mit diesen Massnahmen soziale Verantwortung übernehmen und uns für grünes Denken und Nachhaltigkeit starkmachen», schliesst Salamin.

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