Unterengstringen

Baustart beim Schulhaus: Im Sommer stehen viele lärmintensive Arbeiten an

Zum Ferienbeginn sind die Arbeiten am Erweiterungsbau des Schulhauses Büel A in Unterengstringen gestartet.

Ein Spaten wäre nicht mehr nötig gewesen, um den Start der Bauarbeiten zu signalisieren. Die grüne Wiese hinter dem Unterengstringer Schulhaus Büel A ist bereits einer Baustelle gewichen, der Aushub hat bereits begonnen. Hier wird bis zum Start des Schuljahres 2020/21 ein Erweiterungsbau errichtet. «Wie sie sehen, haben wir aus Effizienzgründen schon mit den Vorbereitungen begonnen», sagte Hochbauvorstand Yiea-Wey Te (FDP) gestern zur Begrüssung am offiziellen Spatenstich.

Auch Schulpräsident Beat Fries (parteilos) richtete einige Worte an die Anwesenden: «Ich bin überzeugt, dass wir mit dem Bau ein Bijou schaffen werden, dass sich gut in die Umgebung eingliedern wird.» Wegen der engen Platzverhältnisse während der Bauarbeiten im nächsten Schuljahr hoffe er auf Verständnis von der Lehrerschaft, so Fries. Er freue sich auf «kreative und fantasievolle Lektionen», die zum Teil auch mit iPads im Freien stattfinden könnten.

Architekt Andreas Noetzli von «Hertig Noetzli Architekten» räumte ein, dass es innerhalb des nächsten Jahres zu Einschränkungen kommen werde. Man versuche aber, einen möglichst grossen Teil der lärmintensiven Arbeiten bereits in den nächsten fünf Wochen während den Sommerferien zu erledigen. Anschliessend an den offiziellen Teil wurden beim Apéro neben einem Glas Wein auch raffinierte Hotdogs gereicht.

Im September 2018 bewilligten die Unterengstringer Stimmberechtigten den für den Ausbau nötigen Kredit von 4,125 Millionen Franken mit 81,71 Prozent Ja-Stimmen. Die Erweiterung schliesst direkt an einen bestehenden Korridor an, der bisher nur einseitig erschlossen ist, und beinhaltet vier neue Klassenräume. Weil im Erdgeschoss zudem fünf neue Räume für das Schulsekretariat, die Schulleitung, die Logopädie, die Schulsozialarbeit und Besprechungen geplant sind, werden im Schulhaus Büel B ebenfalls zusätzliche Räume frei, die als Klassenzimmer genutzt werden können. Dank eines Lifts im Neubauteil ist das ganze Gebäude künftig rollstuhlgängig.

Von den Gesamtkosten sollen 2,465 Millionen Franken in den Annexbau fliessen. Die Sanierung des alten Gebäudeteils kostet voraussichtlich 1,085 Millionen Franken. Der Rest ist für Umgebung, Baunebenkosten sowie Ausstattung und Möblierung der neuen Schul- und Büroräume vorgesehen.

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