Mehrere Lichtsignalanlagen in Dietikon und Schlieren spielten am Montag verrückt. Teils blinkten sie orange, teils blieben sie ganz abgeschaltet. Die Kantonspolizei Zürich hatte auf Twitter darauf hingewiesen, dass es zu Verkehrsbehinderungen kommen könne. Gegenüber dieser Zeitung sprach Carmen Surber, Mediensprecherin der Kapo Zürich, von einem «grossflächigen Ausfall». Betroffen war vor allem Dietikon.

Die zwei Anlagen in der Silbern sowie beim Autobahnanschluss in Dietikon sind laut Thomas Maag von der Baudirektion Kanton Zürich am Dienstagvormittag als letzte wieder in Betrieb gegangen. Zurzeit liefen diese im lokalen Betrieb und müssten noch mit dem Hauptrechner verbunden werden. Dies habe jedoch keine Auswirkungen für die Verkehrsteilnehmenden, sagt Maag. «Die Automobilisten merken davon nichts.»

Rund 20 Anlagen betroffen

Jetzt ist auch klar, wo das Problem lag. Laut Maag führten Netzwerkprobleme zu den Ausfällen. Die übergeordnete Leittechnik steuert und überwacht die Lichtsignalanlagen und sorgt für einen reibungslosen Verkehrsablauf.  Vom Ausfall betroffen gewesen seien etwa 20 Anlagen in Dietikon und Schlieren. Die Ursache, die zur Störung führte, sei noch unklar. «Wir arbeiten daran», sagt Maag. Einen Stromausfall schliesst er kategorisch aus. In solchen Fällen würde ein Notstromaggregat die Anlagen mit Strom versorgen. Zudem wisse er von keinem Stromausfall in der Region am Montag.

Trotz der Lichtsignal-Störung sei es nicht zu Unfällen gekommen, versichert Carmen Surber. Lokal habe der Ausfall lediglich zu Rückstaus geführt. Den Feierabendverkehr an den Hauptverkehrsachsen regelten am Montagabend die Feuerwehr Dietikon sowie ein privater Sicherheitsdienst. Für die Verkehrsteilnehmenden wichtig: «Wenn Lichtsignale ganz ausfallen oder orange blinken, gelten die Bodenmarkierungen», erklärt Thomas Maag.