Schlieren

Das Fondue-Chalet zieht um - die Eisbahn bleibt auf der Strecke

Fonduechalet Limmattal 04.10.17 von Willi Spirig

Fonduechalet Limmattal 04.10.17 von Willi Spirig

Neu werden die Fondue-Caquelons auf dem Geistlich-Areal serviert, da der bisherige Ort auf dem Schlieremer Stadtplatz durch den Bau der Limmattalbahn beeinträchtigt wird. Für den Betrieb der Eisbahn fehlt dieses Jahr aber das Geld.

Zu einem kalten Wintertag gehört ein wärmendes Käsefondue einfach dazu. Und auch dieses Jahr öffnet in Schlieren das Fondue-Chalet wieder pünktlich zur kalten Saison seine Türen. Jedoch an einem anderen Standort als noch 2016. Das Chalet feierte 2013 in Dietikon Premiere, stand dann drei Jahre auf dem Schlieremer Stadtplatz und zieht nun auf das ehemalige Geistlich-Areal um, wo Freunde des geschmolzenen Käses, und des damit verbundenen Geruchs, neu verköstigt werden. Der neue Standort am Rietpark – nahe an der grossen Bernstrasse-Kreuzung – befindet sich in Gehweite zum Bahnhof.

«Für uns ist dieser Platz die beste Lösung», sagt Organisator Marco Mordasini. Als klar geworden sei, dass der Stadtplatz aufgrund der Limmattalbahn keine langfristige Lösung mehr sei, habe man eine Alternative gebraucht und diese auf der anderen Seite der Zuggleise auch gefunden. «In vielerlei Hinsicht ist der neue Standort besser», so Mordasini. Man habe für das Chalet viel mehr Platz, es sei weniger eng und auch die Parkplatzmöglichkeiten seien um einiges besser als in den vergangenen Jahren. Mit der Stadt habe man lange diskutiert, schlussendlich habe sich dann die Lösung mit dem Geistlich-Areal ergeben.

Kein Geld, keine Eisbahn

Letztes Jahr gehörte die öffentliche Eisbahn als fester Bestandteil zum «Winterzauber», auf das die schwere Kost auch gleich neben dem Chalet wieder abtrainiert werden konnte. Wenn dieses Jahr am 10. November die ersten Fondues serviert werden, wird es jedoch keine Eisbahn mehr geben. Das Geld fehlte. «Es war uns nicht möglich, das Budget zu erreichen», sagt Mordasini.

Das Angebot sei von der Limmattaler Bevölkerung im letzten Jahr sehr geschätzt worden, sagt er. So sei es für die Organisatoren umso bedauernswerter, dass man dieses Jahr auf das Eisfeld verzichten müsse. Trotz diesem Umstand freue er sich aber, dass der «Winterzauber» wieder in Schlieren stattfinden könne, so Mordasini. «Wir versuchen alles Mögliche, um nächstes Jahr wieder eine Eisbahn aufbauen zu können.» (KEC)

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