Wahlen 2019
Das sind die 35 Zürcher Nationalräte — die Zürcher Delegation wird etwas weiblicher

Sieben Frauen wurden neugewählt: Die Männer bleiben in der kommenden Legislatur dennoch weiterhin in der Überzahl.

Oliver Graf, Florian Schmitz
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Köppel Roger (bisher) SVP (bisher), Küsnacht 121 098 Stimmen
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Gregor Rutz (bisher) SVP (bisher), Zürich 120 722 Stimmen
Alfred Heer (bisher) SVP (bisher), Zürich 118 987 Stimmen
Hans-Ueli Vogt (bisher) SVP (bisher), Zürich 117 018 Stimmen
Thomas Matter (bisher) SVP (bisher), Meilen 115 138 Stimmen
Barbara Steinemann (bisher) SVP (bisher), Regensdorf 114 616 Stimmen
Mauro Tuena (bisher) SVP (bisher), Zürich 111 037 Stimmen
Bruno Walliser (bisher) SVP (bisher), Volketswil 110 660 Stimme
Therese Schläpfer (bisher) SVP (bisher), Hagenbuch 110 490 Stimmen
Martin Haab (bisher) Mettmenstetten 109 995 Stimmen
Jacqueline Badran (bisher) SP (bisher), Zürich 109 992 Stimmen
Mattea Meyer (bisher) SP (bisher), Winterthur 89 270 Stimmen
Min Li Marti (bisher) SP (bisher), Zürich 88 371 Stimmen
Priska Seiler Graf (bisher) SP (bisher), Kloten 88 221 Stimmen
Angelo Barrile (bisher) SP (bisher), Zürich 83 219 Stimmen
Fabian Molina (bisher) SP (bisher), Zürich 81 905 Stimmen
Céline Widmer SP (neu), Zürich 76 598 Stimmen
Bastien Girod (bisher) Grüne (bisher), Zürich 89 015 Stimmen
Balthasar Glättli (bisher) Grüne (bisher), Zürich 85 677 Stimmen
Marionna Schlatter Grüne (neu), Hinwil 79 744 Stimmen
Katharina Prelicz-Huber Grüne (neu), Zürich 70 499 Stimmen
Meret-Schneider Grüne (neu), Uster 60 083 Stimmen
Tiana Moser (bisher) GLP (bisher), Zürich 90 226 Stimmen
Martin Bäumle (bisher) GLP (bisher), Dübendorf 76 229 Stimmen
Corina Gredig GLP (neu), Zürich 60 493 Stimmen
Jörg Mäder GLP (neu), Opfikon 55 718 Stimmen
Barbara Schaffner GLP (neu), Otelfingen 54 846 Stimmen
Judith Belaiche GLP (neu), Kilchberg 54 179 Stimmen
Doris Fiala (bisher) FDP (bisher), Zürich 71 977 Stimmen
Beat Walti (bisher) FDP (bisher), Zollikon 67 192 Stimmen
Hans-Peter Portmann (bisher) FDP (bisher), Rüschlikon 66 673 Stimmen
Regine Sauter (bisher) FDP (bisher), Zürich 64 357 Stimmen
Andri Silberschmidt FDP (neu), Zürich 60 538 Stimmen
Kutter Philipp (bisher) CVP (bisher), Wädenswil 29’107 Stimmen
Nik Gugger (bisher) EVP (bisher), Winterthur 26’059 Stimmen

Köppel Roger (bisher) SVP (bisher), Küsnacht 121 098 Stimmen

Limmattaler Zeitung

In den kommenden vier Jahren werden 19 Männer und 16 Frauen den Kanton Zürich im Nationalrat vertreten. Der Frauenanteil liegt damit leicht höher; beim letzten Wahlgang im Herbst 2015 waren 21 Männer und 14 Frauen gewählt worden. Auffällig ist dabei: Unter den neun Kandidierenden, die den Sprung nach Bern neu geschafft haben, befinden sich gleich sieben Frauen.

Gewählt wurden am Sonntag jene Personen, die auch weit vorne auf ihrer Parteiliste standen. Den grössten Sprung unter den Neugewählten machte dabei Andri Silberschmidt (FDP), der drei Plätze gutmachte.

Keine Chance hatte Christoph Mörgeli, der nach seiner Abwahl vor vier Jahren einen neuerlichen Anlauf auf der SVP-Liste wagte. Wurde er 2015 vom zweiten auf den 20. Listenplatz durchgereicht, strichen ihn die SVP-Wähler erneut häufiger als seine Kolleginnen und Kollegen vom Wahlzettel – er fiel vom 15. auf den 20. Listenplatz zurück.

(Grafik)

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Limmattaler Zeitung

Nicht zittern mussten hingegen die beiden bisherigen Zürcher Nationalräte der Grünen: Balthasar Glättli und Bastien Girod wurden von ihrer Partei zwar erst auf die Plätze drei und vier gesetzt. Die Spitzenplätze räumte die Partei zwei Frauen – Gewerkschafterin Katharina Prelicz-Huber und Parteipräsidentin Marionna Schlatter – ein. Glättli und Girod profitierten vom Bisherigen-Bonus und überholten die beiden Frauen wieder. Dank den Sitzgewinnen der Grünen fahren diese aber – wie auch zusätzlich noch Meret Schneider – aber ebenfalls nach Bern.

Fünf bisherige Nationalräte werden für die nächste Session hingegen nicht mehr nach Bern eingeladen. Als prominentestes Opfer (von Silberschmidt) gilt der Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes, Hans-Ulrich Bigler (FDP). Ebenfalls nicht wiedergewählt wurden Martin Naef (SP), Thomas Hardegger (SP), Claudio Zanetti (SVP) und Rosmarie Quadranti (BDP). Als halb abgewählt gilt Kathy Riklin, die nicht mehr für ihre CVP antrat, sondern sich als Spitzenkandidatin für die chancenlose christlichsoziale Vereinigung CSV aufstellen liess.