Mit 583 Läuferinnen und Läufern wurde der Üetliberglauf mit dem Motto «Ränn de Üetliberg» bei seiner ersten Durchführung 2018 überrannt. Auch heuer zog der Breitensport-Anlass die Massen an. «Wir hatten 486 Läuferinnen und Läufer am Start – angesichts des Gewitters und des Züri-Fäschts ein guter Wert», sagt Michael Pavlicek von der Sportkommission «Sportvision Uitikon», die die Schule und die Gemeinde 2016 ins Leben gerufen hatten und die den Üetliberglauf organisiert. Nur 26 Personen verzichteten trotz Anmeldung auf die Teilnahme.

Es gab aber ein Wechselbad der Gefühle. «Den ‹Piccolo›-Lauf wollten wir wegen des Wetters zuerst absagen, um Zeit zu gewinnen», sagt Walter Schelling (SVP), Gesundheitsvorstand der Gemeinde Uitikon und Präsident der Sportkommission. Doch dank der rund 60 Helferinnen und Helfer stand nach dem Gewitter schnell wieder alles bereit. «Dann wurde es richtig schön. Es war eine sehr gute Stimmung mit vielen gut gelaunten Teilnehmenden.»

In fünf Disziplinen massen sich die Läuferinnen und Läufer. Kinder nahmen am «Piccolo»-Lauf über einen Kilometer oder am «Kidsrun»-Lauf über zwei Kilometer teil. Zudem gab es die Fünf-Kilometer-Distanz in den Kategorien «Run4Fun» und «Walking». Die strammsten Waden waren in der Kategorie «Top of Zurich Run» gefragt. Über zehn Kilometer wurde den Läuferinnen und Läufern viel abverlangt.

Ein Sponsorenapéro, die Rangverkündigung, die Festwirtschaft mit DJ Danny Dance und die Gratis-Abkühlung im Hallenbad rundeten den Anlass ab.

Am schnellsten brachte die zehn Kilometer in der Königsdisziplin Kalab Heyleab (Jahrgang 1996) aus Höri hinter sich. Er benötigte 40 Minuten, 35 Sekunden und 5 Zehntelsekunden für die Üetliberg-Strecke. Nur 10 Sekunden und 4 Zehntelsekunden hinter ihm folgte Mark Lagerström (1977) aus Dübendorf. Der Drittplatzierte, Philip Fleischmann (1993) aus Zürich, brauchte 41 Minuten und 8 Zehntelsekunden.

Bei den Frauen war Fabienne Somm (1994) aus Kreuzlingen am schnellsten, mit 47 Minuten, 15 Sekunden und 2 Zehntelsekunden. Hinter ihr folgten Vorjahressiegerin Natalia Spetsova (1977) aus Dübendorf mit 47 Minuten, 32 Sekunden und 2 Zehntelsekunden sowie Franziska Kupper (1978) aus Wildberg mit 47 Minuten, 53 Sekunden und 9 Zehntelsekunden.

Wie gross die Freude an diesem Breitensport-Anlass ist, zeigt auch die beeindruckende Spanne der Jahrgänge im Feld der Teilnehmer: Sie reichte von 1937 bis 2016.