Fernsehshow

Der Dietiker Ninja Warrior ist weiter

Saubere Leistung: Raffael Schellenberg war zwar nicht der Schnellste. Aber er meisterte den Parcours ganz ohne Schnitzer. Bild: TV24

Saubere Leistung: Raffael Schellenberg war zwar nicht der Schnellste. Aber er meisterte den Parcours ganz ohne Schnitzer. Bild: TV24

Raffael Schellenberg kämpft sich geduldig in den Final von «Ninja Warrior Switzerland».

Nach Bachelor Patric Haziri am Montagabend auf 3+ zeigte gestern mit Raffael Schellenberg ein weiterer Dietiker seinen gestählten Oberkörper der Nation. Er war einer von 32 Kandidaten, die in der ersten Episode der TV24-Show «Ninja Warrior Switzerland» zu sehen waren.

Sie alle wollten einen Platz im Final ergattern, der am 10. Dezember über die Bildschirme flimmern wird. Schellenberg, das Dietiker Boulder-Talent, schaffte die Qualifikatikon mit Bravour – und mit einer Seelenruhe, die das Live-Publikum im Hallenstadion zittern liess. So erreichte er in der ersten Runde als Zehnter von zehn nach 3 Minuten und 49 Sekunden das Ziel. Zum Vergleich: Der schnellste Teilnehmer brauchte lediglich eine Minute und 47 Sekunden.

Auch in der zweiten und letzten Runde legte Schellenberg eine grosse innere Ruhe an den Tag. Zwischen den einzelnen Hindernissen des Parcours legte er immer wieder Pausen ein, um sich zu sammeln, die Atmung zu beruhigen und seine Arme zu lockern. Völlig ungefährdet schaffte er es wiederum ins Ziel. Und qualifizierte sich als Fünfter von fünf für den Final im Dezember. Dort wird er gegen 24 andere Teilnehmer antreten müssen. So laufen die nächsten vier Wochen jeweils dienstags vier weitere Qualifikationsvorrunden, bei denen auch jeweils 32 Teilnehmer um fünf Finalplätze kämpfen.

Klar ist jetzt schon, dass Schellenberg mit Jahrgang 2000 und seiner souveränen Herangehensweise auch innerhalb der Finalistengruppe auffallen wird. Das dreiköpfige «Ninja Warrior»-Moderationsteam zeigte sich gestern jedenfalls begeistert vom Dietiker. «Schellenberg war schon im Chindsgi eine Maschine», «hier wird gerade ‹Ninja›-Geschichte geschrieben» und «er rockt unsere Finalqualifikation», riefen sie jubelnd in die Mikrofone.

Schellenberg zeigte nach seiner erfolgreichen Qualifikation zudem, dass er ein Familienmensch ist. «Ich liebe dich», grüsste er seinen Vater, der ihn in die Kunst des Boulderns eingeführt hatte. «Er hat das Herz von seinem Vater und von uns allen berührt», hiess es darauf vonseiten der Moderation.

Mit Nayla Joy Dubs aus Aesch ist am Freitag um 20.15 Uhr auf Pro Sieben eine weitere Limmattalerin im Fernsehen zu sehen in der Sendung «Switzerland’s next Topmodel».

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1