Coronavirus

Desinfizieren mit Wein, Schnaps oder Pflümli? In Zeiten von Corona werden Brennereien erfinderisch

Desinfektionsmittel: Schnapsgeruch als Preis.

Auch Hans Erismann, Schnapsbrenner aus Bülach, steigt in Coronazeiten von der Produktion zur Desinfektion um.

Klebrige Hände und Schnapsgeruch als Preis: Wegen des Coronavirus desinfiziert sich die Schweizer Bevölkerung andauernd die Hände. Dabei fällt auf, dass Einige Mittel angenehmer riechen als andere. Aber warum?

Die Pandemie hat dem Desinfektionsmittel zu einem festen Platz im alltäglichen Leben verholfen. Vor jedem Geschäft findet sich ein Spender mit der gefragten Flüssigkeit. Doch gerade die Mittel an Geschäftseingängen stinken oft nach Alkohol oder bescheren klebrige Finger.

Weil das Mittel in den Spitälern und Apotheken teilweise knapp werden, helfen nun Schnapsbrenner aus. Eine verrückte Idee, welche von der Coronapandemie beflügelt wurde. Hochprozentiger Alkohol bietet sich nämlich als gute Alternative an. Ab 75 Prozent Alkoholgehalt ist er sehr stark desinfizierend.

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