Oetwil

Endlich wieder Moschtete: Der erste Gemeindeanlass seit dem Lockdown zog viele Gäste an

Mostete Oetwil

Mostete Oetwil

Lehrling Michael Pereira Monteiro und Gemeindearbeiter Allen Spagnuolo handhaben die Mostpresse

Der Süssmost löste an der 35. Moschtete i de Fähri in Oetwil bei den Besucherinnen und Besuchern Begeisterung aus.

Am Zelteingang auf den Limmatwiesen sitzt die Oetwiler Gemeindepräsidentin Rahel von Planta (FDP). Sie nimmt die Kontaktdaten der ankommenden Gäste entgegen: «Dies ist seit dem Lockdown der erste Gemeindeanlass, den wir jetzt durchführen.»

Etwas abseits steht die alte Oetwiler Mostpresse, die allerdings dieses Jahr nur für die beiden Gemeindeangestellten zugängig ist. Am nahen Stand wird Käse, Brot und Most zubereitet und direkt an den Tischen serviert. Stefanie Penneveyre ist zusammen mit ihrem Sohn Tristan zugegen: «Wir finden dies jetzt zu Coronazeiten einen lässigen Anlass. Der Süssmost ist super.» Ihr Sohn sei mit dem Kindergarten hier vorbei spaziert und habe die Mostpresse gesehen. «Deshalb wollte er unbedingt bei dieser Moschtete dabei sein», so die Oetwilerin.

Auch die beiden jugendlichen Brüder Meikel und Saymon aus Oetwil haben Freude am Anlass. Sie erzählen, dass sie seit vielen Jahren an die Moschete kommen, weil wir der Most jeweils hervorragend sei.

Rahel von Planta ist zufrieden mit der 35. Moschtete ide Fähri«: «Ich freue mich sehr, dass so viele Leute gekommen sind. Für mich ist es trotz Schutzkonzept mit zahlreichen Einschränkungen eine höchst gelungene Moschtete.»

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