Dietikon

Für den Miet-Chindsgi im Limmatfeld wurden zwei Wohnungen umgestaltet

Planung und Bau des Kindergartens Limmatfeld in Dietikon waren zeitweise hektisch. Jetzt fand die Eröffnungsfeier statt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher besichtigten die neuen Räume.

Am Montag fanden sich Anwohner, Mitglieder der Stadtverwaltung und Verantwortliche der Schule bei der neuen Siedlung an der Limmatfeldstrasse ein. Denn der Kindergarten Limmatfeld wurde eingeweiht.

Die Stadt hat die Räume allerdings nur gemietet. «Mindestens zehn Jahre lang kann der Kindergarten hier sein», sagt Daniela Saxer, Projektleiterin Hochbau bei der Stadt Dietikon. Durch das Mieten der Räume kam Dietikon schnell zu einem neuen Kindergarten, erklärt Saxer.

Der Kindergarten Limmatfeld war aber nicht von Anfang an in die Überbauung eingeplant. «2013 hat die Planung begonnen. Erst 2016 wurde bestimmt, dass der Kindergarten entstehen soll», sagt Sarah Federli, Architektin bei Duplex Architekten. In kurzer Zeit wurden zwei Wohnungen zu den Räumlichkeiten des Kindergartens umgestaltet. Federli findet, dass der Kindergarten gut in das Quartier passe: «Kinder beleben die Siedlung.» Zudem lobt sie die Kooperation mit der Stadt.

Auch Schulleiterin Johanna Soyer ist erfreut über das Resultat dieser Kooperation. Bereits 19 Kinder gehen in den Kindergarten Limmatfeld. Es seien grösstenteils Kinder, die in der neuen Siedlung zu Hause sind. Einige der Kinder waren an der Eröffnungsfeier dabei. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Raquel Otero Hidalgo sangen und tanzten sie. Otero Hidalgo war im Sommer für die Einrichtung des Kindergartens zuständig. «Zurzeit fehlen noch einige Dinge», sagt sie.

Zudem werde noch ein Spielplatz installiert. Doch der Aussenbereich konnte nicht auf den Schulanfang fertiggestellt werden.

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Autor

Manuel Reisinger

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