Pandemie

Gesundheitsdirektion lanciert jetzt Kampagne zu Quarantäne – Kontrollen und Geldbussen drohen

Die Zürcher Gesundheitsdirektion macht Rückkehrer aus Risikogebieten, wie beispielsweise Südafrika, Serbien, Kosovo oder Israel darauf aufmerksam, dass sie sich in Quarantäne begeben müssen. Die i-Punkte symbolisieren das Coronavirus.

Die Zürcher Gesundheitsdirektion macht Rückkehrer aus Risikogebieten, wie beispielsweise Südafrika, Serbien, Kosovo oder Israel darauf aufmerksam, dass sie sich in Quarantäne begeben müssen. Die i-Punkte symbolisieren das Coronavirus.

Zürcherinnen und Zürcher, die aus Ländern mit einem erhöhten Coronavirus-Risiko zurückkehren, müssen in Quarantäne. Um die Zielgruppen besser anzusprechen, hat die Gesundheitsdirektion eine Kampagne lanciert.

Bis Dienstagmorgen haben sich 1166 Personen im Online-Meldeformular eingetragen und in Quarantäne begeben, wie die Gesundheitsdirektion mitteilte. Mit der Kampagne soll die Zahl erhöht werden. Plakate und animierte Darstellungen zeigen auf, wie schnell sich das Virus verbreiten kann.

Die Zielgruppen werden auf verschiedenen Kanälen angesprochen. Der Fokus liegt auf den urbanen Regionen. Zudem wird die Kampagne zielgruppengenau in verschiedenen Online-Kanälen geschaltet, wie es in der Mitteilung heisst.

Im Ankunftsbereich des Flughafens sind animierte Sujets auf digitalen Plakatflächen zu sehen, so etwa direkt bei den Gepäckbändern. Für Personen, die im Auto aus den betroffenen Ländern zurückkehren, gibt es Radiospots.

Die Einhaltung der zehntägigen Quarantäne kontrolliert die Gesundheitsdirektion stichprobenartig. Bei Verstössen werden bis zu 10'000 Franken fällig.

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