Ab 2021 verdiene der Kanton damit 1,55 Millionen Franken pro Jahr. Das Geld ist für Investitionen in die Strasseninfrastruktur vorgesehen, wie es weiter in der Medienmitteilung heisst.

Bislang wurden die 650 Plakatflächen gemäss der Mitteilung von sechs verschiedenen Firmen bewirtschaftet und vermarktet. Im Frühling dieses Jahres führte das kantonale Tiefbauamt erstmals eine öffentliche Ausschreibung dazu durch. Als Sieger gingen daraus die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) und die Clear Channel Schweiz hervor.

Letztere hat nun die Vermarktungsrechte für die Regionen Limmattal, Knonaueramt, linkes Zürichseeufer, Unterland, Weinland und das Tösstal. Die APG wiederum ist für die Vermarktung der Plakatflächen an Kantonsstrassen in den Regionen Glattal, Greifensee/Pfäffikersee sowie am rechten Zürichseeufer zuständig. Mit der Konzession erwerbe der Vermarkter das Recht, seine Reklamestellen an Endkunden zu vermieten, schreibt die Baudirektion weiter. Als Gegenleistung müsse er dem Kanton eine Abgabe entrichten.

Zürich und Winterthur separat

Die Konzessionen wurden nun für die Jahre 2021 bis 2025 vergeben. Vorangegangen war eine Änderung der kantonalen Sondergebrauchsverordnung durch den Regierungsrat, die im vergangenen Oktober erfolgte. Die Städte Zürich und Winterthur vergeben jeweils eigene Konzessionen mit entsprechenden Auflagen. (mts)