Uitikon

Kehrtwende: Die Bundesfeier findet dieses Jahr doch nicht statt

Dieses Jahr findet keine 1.August-Feier statt. Die Uitikon Ringlikon Bundesfeier im Jahr 2017.

Dieses Jahr findet keine 1.August-Feier statt. Die Uitikon Ringlikon Bundesfeier im Jahr 2017.

Die Gemeinde Uitikon verzichtet am 1. August auf einen Anlass, dies hat auch mit den vielen Ansteckungen in den letzten Wochen zu tun.

Keine Festrede, kein heisser Schinken, kein Gätterewy – die Gemeinde Uitikon sagt die diesjährige Bundesfeier ab. Bis vor kurzem noch wollte sie den Anlass durchführen, weil er sich immer grosser Beliebtheit erfreut habe und immer ein Bestandteil des Zusammenlebens gewesen sei, wie es in einer Mitteilung heisst.

Doch nun folgt die Kehrtwende. Grund für die Absage sind die steigenden Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Schweiz sei bislang gut durch die Pandemie gekommen, doch jetzt befinde sie sich in einem kritischen Moment, heisst es in der Mitteilung weiter.

«Wir bedauern diese Situation auf alle Fälle», sagt Gemeindepräsident Chris Linder (FDP). Doch der Bundesrat habe unter anderem mit dem Medienauftritt am 1. Juli mit vier Bundesräten gleichzeitig und der Einführung der Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln gezeigt, dass die Lage durchaus ernst sei.
«Die Gemeinde Uitikon trägt als Organisatorin der Bundesfeier eine Verantwortung gegenüber der Bevölkerung von Uitikon. Wir könnten es nicht verantworten, dass sich Leute auf unserer Feier infizierten», so Linder. Deshalb habe man sich nun nach reiflicher Überlegung entschieden, die diesjährige Bundesfeier ersatzlos zu streichen.

Nächster offizieller Anlass ist im November geplant

Somit sind erst im November wieder Veranstaltungen der Gemeinde, wie beispielsweise der Neuzuzüger-Anlass und der Herbstmarkt geplant. «Doch momentan muss man alle paar Wochen neu evaluieren, was wieder oder noch möglich ist», sagt Linder. Somit wünscht die Gemeinde in ihrer Mitteilung allen erst einmal gute Gesundheit und weiterhin gutes Durchhaltevermögen.

Bis sich die Lage wieder normalisiere, müsse man sich an die Massnahmen des Bundesamt für Gesundheit halten. «Dabei sollte man die Situation möglichst gelassen nehmen, sich das Leben angenehm und locker gestalten und gleichzeitig nicht vergessen, dass die Bedrohung da ist», sagt Linder. Er selbst werde den 1. August dieses Jahr auch im kleinen Rahmen daheim verbringen.

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