Zürich-Seebach

Referendum gegen «Thurgauerstrasse»: Stadt stösst mit Gestaltungsplan auf Widerstand

Auf dem Areal "Thurgauerstrase" sollen Wohnungen und Gewerberäume entstehen. (Archivbild)

Auf dem Areal "Thurgauerstrase" sollen Wohnungen und Gewerberäume entstehen. (Archivbild)

Die Stadt Zürich stösst auf Widerstand bei der Entwicklung eines 65'000 Quadratmeter grossen Areals an der Thurgauerstrasse in Zürich-Seebach: Gegen den Gestaltungsplan «Wohnen und Gewerbe» ist ein Referendum zu Stande gekommen.

Der Gemeinderat hatte den Gestaltungsplan «Thurgauerstrasse Teilgebiete A und C–F Wohnen/Gewerbe», der die Grundlagen für die Entwicklung der grossen städtischen Landreserve schafft, im Februar verabschiedet. Dagegen wurde Mitte Juli ein Volksreferendum eingereicht mit 2724 Unterschriften.

Die Überprüfung der Unterschriften hat nun ergeben, dass davon mehr als 2000 den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte. Damit wurde die erforderliche Zahl der gültigen Unterschriften erreicht. Die Volksabstimmung findet voraussichtlich am 29. November 2020 statt.

Vom Referendum nicht betroffen sind die bereits konkreten Pläne für eine neue Schule und einen neuen Quartierpark auf dem Areal. Zur Realisierung des Projekts beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Objektkredit von 78 Millionen Franken einschliesslich Reserven. Falls der Gemeinderat diesem Kredit zustimmt, kann die Stadtzürcher Stimmbevölkerung im März 2021 über die Vorlage befinden.

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