Der Einsatz mehrerer Limmattaler Feuerwehren an der Luzernerstrasse in Birmensdorf, wo am Montagnachmittag ein Haus bis auf die Grundmauern abgebrannt ist, dauerte am Montag bis in die Nacht. So bestand noch die Gefahr von Glutnestern und die abgebrannten Teile des Hauses mussten zerlegt und in Mulden gekippt werden. Erst in der Nacht von Montag auf Dienstag um 01:30 Uhr beendete als letzte auch die Feuerwehr Birmensdorf-Aesch ihren Einsatz.

Am Dienstag zeigte sich dann, was nach dem Brand und dem Rettungseinsatz vom Haus noch übrig ist. Die Hausbewohner, denen nun viel Kraft zu wünschen ist, konnten sich selbstständig organisieren. Die Gemeinde Birmensdorf musste der Familie keine Unterkunft anbieten.

Am Tag nach dem verheerenden Brand in Birmensdorf 1

Das zerstörte Haus: Der Sachschaden beträgt gegen eine Million Franken

Beim Einsatz vom Montagnachmittag bis in die Nacht auf Dienstag waren die Feuerwehren Birmensdorf-Aesch, Uitikon, Urdorf, Affoltern am Albis und die Berufsfeuerwehr Zürich im Einsatz. Weiter waren am Einsatz die Kantonspolizei Zürich sowie die Zivilschutzorganisation Limmattal-Süd im Einsatz. Letztere sorgte für die Verpflegung der Rettungskräfte. Weiter war vorsorglich ein Rettungssanitätswagen vor Ort.

Der Sachschaden am verbrannten Haus beläuft sich auf etwa eine Million Franken. Verletzt wurde niemand. Am Dienstag waren nochmals die Brandermittler der Kantonspolizei vor Ort, die zusammen mit der Staatsanwaltschaft die Brandursache untersuchen. Mit gesicherten Erkenntnissen ist gemäss Stand heute erst in mehreren Wochen zu rechnen.

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Dieses Bild trafen die Brandermittler der Kantonspolizei Zürich am Dienstag vor Ort an