Schlieren

Der Kran ist weg: Rückbau des alten Spitals geht in die finale Phase

Am Montag wird mit dem Abriss der restlichen zwei Etagen und der Untergeschosse begonnen.

Eines der letzten Elemente des roten Turmkrans schwebt am Haken eines Pneukrans durch die Luft und wird präzise auf dem Tieflader abgesetzt. «Es ist sehr erfreulich, wie weit die Arbeiten schon vorangeschritten sind», sagt Stefan Strusinski, Mediensprecher des Spitals Limmattal. Er stand an diesem Freitagmorgen auch einmal am Baustellenzaun, um zu sehen, wie viel von dem Kran noch übrig ist.

Mit der Demontage des Baukrans auf der Baustelle des Spitals Limmattal wurde die finale Phase des Rückbaus des alten Spital-Hochhauses eingeläutet. Ende Mai hievte der Kran noch einen 19 Tonnen schweren, in seine Einzelteile zerlegten Bagger auf das alte Akut-Spital. Wieder zusammengesetzt brach dieser Wände und Decken der Stockwerke ein und arbeitete sich so Etage für Etage hinunter. «Die zwei noch bestehenden Stockwerke sowie das Erdgeschoss und die zwei Untergeschosse werden vom Boden aus abgerissen», sagt Nadia Truog, Projektleiterin Ausführung. Diese Arbeiten werden am Montag von zwei 100-Tonnen-Baggern in Angriff genommen, die schon bereit stehen. «Der komplette Rückbau des Spital-Hochhauses soll dann Mitte Oktober beendet sein», sagt Truog.

Das 15 Stockwerke hohe Akut-Spital stammt aus dem Jahr 1970. Mit der Eröffnung des Neubaus im letzten Jahr wurde das Hochhaus nicht mehr gebraucht und seither steht es leer. Wenn der Abriss und Rückbau des alten Gebäudes abgeschlossen ist, wird an dessen Standort mit der Errichtung des neuen Pflegezentrums begonnen. Das Projekt mit dem Namen «Limmi Cura» ist eine Erweiterung des neuen Spitals. Das Pflegezentrum soll 2023 in Betrieb genommen werden.

Autor

Sebastian Schuler

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