Dietikon

Die Kleinstpensen an den Dietiker Schulen sind Ausnahmen

Der Dietiker Stadtrat erklärt, weshalb es an den Schulen zehn Lehrpersonen gibt, die für weniger als zehn Wochenstunden angestellt sind: Es sind demnach begründbare Ausnahmen.

Der Dietiker Stadtrat erklärt, weshalb es an den Schulen zehn Lehrpersonen gibt, die für weniger als zehn Wochenstunden angestellt sind: Es sind demnach begründbare Ausnahmen.

Grundsätzlich werden an den Dietiker Schulen keine Kleinstpensen vergeben - dennoch gibt es zehn Lehrpersonen, die für weniger als zehn Wochenstunden angestellt sind. Der Stadtat erklärt nun, weshalb dem so ist.

An der Dietiker Schule werden nur in Ausnahmefällen Kleinstpensen bewilligt: Die Schule stelle grundsätzlich keine Lehrpersonen mit einem Beschäftigungsgrad von weniger als 35 Prozent an. Dies schreibt der Stadtrat in seiner Antwort auf eine Interpellation von Esther Wyss-Tödtli. Die SVP-Gemeinderätin hatte ihren Vorstoss verfasst, nachdem im vergangenen Sommer ein Kleinstpensum von zwei Wochenlektionen vergeben worden war. Dies führe doch zu einem enormen administrativen Aufwand, hatte sie unter anderem geltend gemacht. Zudem verwies sie darauf, dass es in Dietikon Lehrpersonen gebe, die ihr Pensum gerne erhöhen würden.

Letzteres werde immer geprüft, hält der Stadtrat in seiner Antwort fest. Aber in gewissen Fällen komme die Schule nicht darum herum, auf Kleinstpensen zurückzugreifen. Gemäss einer Aufstellung des Stadtrates weisen 10 Lehrpersonen eine Anstellung mit weniger als zehn Wochenlektionen auf. Das sind 2,6 Prozent aller Lehrpersonen.

7 Lehrpersonen sind dabei seit längerem an der Dietiker Schule angestellt; ihre Pensen wurden im Zuge einer auf das Schuljahr 2015/16 erfolgten Kantonalisierung der Kleinstpensen nicht angepasst. «Der Besitzstand war zu respektieren. Zwangsweise Pensenveränderungen waren nicht möglich», heisst es in der Stadtratsantwort. Und dies wäre auch gar nicht erstrebenswert gewesen: «Die Lehrpersonen mit Besitzstand sind wertvolle Lehrpersonen und werden auch mit einem kleineren Beschäftigungsgrad weiterbeschäftigt.»

Eine weitere Lehrperson kommt gemäss der Aufstellung auf ein Pensum von acht Wochenlektionen. Dieses Restpensum im textilen und technischen Gestalten habe aus organisatorischen Gründen nicht auf andere Fachlehrpersonen aufgeteilt werden können, hält der Stadtrat fest.

Und die beiden weiteren Personen mit Kleinstpensen sind nur befristet angestellt. Dies betrifft eine Praktikumsstelle Logopädie im Rahmen des Projekts «Sprache und Bewegung» (zwei Stunden) und eine Stelle für das Wahlfach Italienisch (drei Stunden). Letztere sei ausnahmsweise bewilligt worden, schreibt der Stadtrat. Das Wahlfach habe intern nicht abgedeckt werden können. Und die neue Lehrperson verfüge über keine Unterrichtsberechtigung für weitere Fächer, weshalb sie nicht für ein grösseres Pensum verpflichtet werden konnte.

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