Schönheitswettbewerb

Miss Schweiz-Wahl: Die Limmattalerinnen kommen gut an

18 Miss-Schweiz-Kandidatinnen aus elf Kantonen präsentierten sich erstmals an einer Pressekonferenz im Glattzentrum. Mitten unter ihnen: die Schlieremerin Pamela Ljubas und die in Weiningen aufgewachsene Janine Baumann.

Die beiden Limmattalerinnen kamen bei ihrem ersten Auftritt gut an. Ljubas ergatterte bereits im Vorfeld beim Onlinevoting den ersten Platz und auch für das erfolgreiche Model Janine Baumann stehen die Chancen auf die Krone sehr gut.

«Zeigen, wie ich bin»

An der Pressekonferenz wurde Pamela Ljubas von den Journalisten und Fotografen umgarnt. Zahlreiche Journalisten und Zuschauer reisten aus dem ganzen Land an. Seit die Schlieremerin die Spitze des Onlinerankings belegt, gilt sie als Favoritin: «Ich hätte es nie gedacht», sagte die 20-Jährige. Es sei ihr erster Auftritt vor einem so grossen Publikum und sie sei aufgeregt, trotzdem wolle sie sich selbst sein: «Ich möchte dem Publikum zeigen, wie ich bin.» Die Schlieremerin gönnt sich neben dem Rummel auch gerne Ruhe: «Ich gehe am liebsten mit meinem Hund und meinem Freund Marko am Limmatufer spazieren».

Eigentlich plant die gelernte Bauzeichnerin, im Herbst ein Studium in Immobilienbewirtschaftung anzufangen. Ein Amtsjahr als Miss Schweiz würde sie jedoch vorziehen. Ljubas Eltern stammen aus Kroatien, geboren und aufgewachsen ist die braunhaarige Schönheit in Schlieren: «Ich fühle mich als Schweizerin, dennoch bin ich stolz auf meine kroatischen Wurzeln», sagte die 20-Jährige.
Dass gleich zwei Limmattalerinnen zu den 18 Schönsten gehören, freue sie, sagte Ljubas: «Ich weiss nicht, woran es liegt. Vielleicht haben wir einfach Glück.» Das sieht der Geschäftsführer der Miss Schweiz Organisation Thomas Russenberger jedoch anders: «die beiden haben ein strenges Auswahlverfahren überstanden, sowie die anderen 16 Finalistinnen.»

Aufgewachsen im Limmattal

Janine Baumann setzt beruflich auf ihre Traummasse und ihre Körpergrösse von 180 cm. Die 23-Jährige ist unter anderem Unterwäschemodel und wohnt seit zwei Jahren mit ihrem Freund Aurélien David in Yvonand im Kanton Waadt: «Ich habe meinen Freund während eines Au-pair-Jahres kennen gelernt. Wir führten eine Fernbeziehung, bis ich mich entschied, zu ihm zu ziehen», erzählte die gelernte Pharma-Assistentin.

Ihre Lehre machte die sportliche Brünette im Lilienzentrum in Schlieren. Obwohl sie hauptberuflich modelt, hat sie ihre Tätigkeit in der Apotheke nie an den Nagel gehängt: «Ab und zu helfe ich noch als Pharma-Assistentin aus. Ich möchte mich à jour halten, das ist in dieser Branche sehr wichtig», sagte Baumann.
20 Jahre verbrachte sie in ihrem Heimatort Weiningen, mit dem sie noch heute viel verbindet: «Meine Eltern und Freunde wohnen alle noch in Weiningen, deswegen besuche ich das Limmattal mindestens einmal pro Woche», sagte die ehemalige Kunstturnerin.

Erstmals Pressekonferenz vor Wahl

Die diesjährige Wahl der Miss Schweiz ist nicht nur für die Kandidatinnen ein besonderes Ereignis, auch die Organisatoren betreten teilweise Neuland: Zum ersten Mal überhaupt fand am vergangenen Samstag bereits vor der Miss Schweiz Wahl im Juni eine Pressekonferenz mit anschliessender Autogrammstunde statt.
Das Auswahlverfahren wurde ebenfalls neu gestaltet: Die 18 Schönsten werden diverse Pre-Shows durchlaufen, sechs Kandidatinnen werden bis zum Finale im Juni noch ausscheiden.

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