Aesch

Mit Lachsbrötchen, Pouletspiessli und Gemüse ins neue Jahr

Der Neujahrsapéro dient dazu, Wünsche und Neuigkeiten auszutauschen.

Voller Gemeindesaal in Aesch

Der Neujahrsapéro dient dazu, Wünsche und Neuigkeiten auszutauschen.

Am Neujahrsapéro im Gemeindesaal stiessen rund 150 Aescher auf das Jahr 2019 an.

Die Aescher lassen sich nicht lange bitten: Der Gemeindesaal Nassenmatt ist bereits gegen Mittag beinahe voll. Rund 150 Anwohner nehmen am 2. Januar am Neujahrsapéro der Gemeinde teil. Schaut man durch die Holztüre, sieht man eine gut gemischte Gruppe: Alteingesessene Aescher, Neuzuzüger und ein Haufen Kinder füllen den Saal.
Sie alle werden von Gemeindepräsident Johann Jahn (Forum) begrüsst. Er hält zwar keine Rede, doch das scheint niemanden zu stören. Die Gespräche um die Tische nehmen schnell ihren Lauf: Neuigkeiten und Wünsche werden ausgetauscht. Für das neue Jahr 2019 wünscht sich Jahn, dass das Projekt für den Gemeindesaal und die Turnhalle gut über die Bühne geht. «Die Ausschreibung dazu läuft bereits», sagt er.

Doch zuerst ist Feiern angesagt. Die Kinder flitzen über das Parkett. Erwachsene stossen auf das neue Jahr an und lernen neue Leute kennen. Da ist beispielsweise Sharon Harris, sie stammt ursprünglich aus England und wohnt seit Sommer 2018 mit ihrem Mann und den beiden Kindern in Aesch. «Ich schreibe gerade ein Kinderbuch. Für das neue Jahr wünsche ich mir, dass ich dabei Erfolg habe», sagt die studierte Juristin.

Der Anlass wuchs stetig

Im Gegensatz zu ihr wohnt Hansjörg Lüthy bereits seit 40 Jahren in Aesch. Der Neujahrsapéro gehört für ihn schon längst zum Januarprogramm dazu. Martin Kaufmann, der das Catering-Team leitet, führt den Anlass bereits seit 24 Jahren durch. «Die ersten Male fand der Anlass im Brunnenhof statt, doch dann wuchs der Anlass stetig», sagt er. In den letzten Jahren hielt sich die Besucherzahl bei rund 150 Personen. Nebst Pouletspiessli und Gemüse verspeisen die Besucher am liebsten die mit Lachs und Tatar belegten Brote.

Gemeinderätin Janine Vannaz (CVP) hat ebenfalls einen persönlichen Wunsch fürs neue Jahr: «Ich hoffe auf gutes Gelingen, wenn ich als Kandidatin für den Kantonsrat antrete», sagt sie. Für die Gemeinde Aesch sei es ihr wichtig, dass Alteingesessene sich gut mit Neuzuzüger verbinden würden. «Genauso wie es heute geschieht», sagt sie und mischt sich unter die Besucher.

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