Die Stadt Schlieren hat kürzlich ihren Geschäftsbericht veröffentlicht. Er enthält viele spannende Zahlen.

  • 107 Personen aus 25 unterschiedlichen Nationen wurden 2018 in Schlieren eingebürgert.
  • Ende 2018 zählte die Stadt 1104 juristische Personen auf Gemeindegebiet. Ein neuer Rekord! Ein Jahr zuvor wurde schon die magische Grenze von 1000 juristischen Personen überschritten.
  • Es gibt jetzt weniger leere Gewerbeflächen. Waren es Anfang 2018 noch 23000 Quadratmeter, wurde Ende Jahr nur noch 14000 Quadratmeter gezählt. Das ist ein Anteil von unter 10 Prozent laut Geschäftsbericht. Ein Rekordtief erreichte die Leerstandsquote bei den Wohnungen. Von über 9500 Wohnungen waren in Schlieren lediglich 0,3 Prozent leer.
  • 61 Seniorinnen und Senioren nahmen am Pensionierten-Ausflug nach Schaffhausen teil. Leicht mehr, 139 Personen an der Zahl, nahmen am Personalausflug der Stadtverwaltung nach Zug teil.
  • Die Fachstelle Jugend mit dem Jugendtreff Kube ist sehr beliebt. Die Anzahl jüngerer Besucherinnen und Besucher nahm zu. Deshalb wurden die Öffnungszeiten angepasst, damit ältere Jügendliche nicht verdrängt werden. Neu ist der Treff am Dienstag nur für Mittelstufenkinder geöffnet, am Nachmittag sind alle Kinder und Jugendlichen willkomen, während der Mittwochabend sowie Donnerstag und Freitag für die Jugendlichen der Sekundarstufe reserviert sind. Laut Geschäftsbericht kam das gut an.
  • Zudem wurde, als Angebot speziell für Mädchen ein «Girls-Club» ins Leben gerufen. Dieser traf sich ein Mal monatlich, um gemeinsam einen Nachmittag oder Abend zu verbringen.
  • Die Schlieren-App wurde 1044 Mal heruntergeladen. Sie enthält etwa den Abfallkalender und den Stadtmelder. Über diesen gingen vergangenes Jahr 143 Meldungen ein. Das sind 3 Prozent mehr als letztes Jahr. Gemeldet wurden beispielsweise defekte Strassenlampen, Löcher im Trottoir, Lärm oder Littering.
  • Für das Bio- und Gartenbad im Moos wurden vergangenes Jahr 595 Saisonkarten verkauft. Auch das ist ein Rekord. Im April konnten Einwohner Schlierens vergünstigte Saisonkarten erwerben. 294 Erwachsene und 114 Jugendliche nutzten dies. Ohne Vergünstigung wurden weitere 187 Saisonkarten verkauft.
  • Vier Badegäste wurden als freiwillige Bade-Supporter eingesetzt. Ihre Aufgabe bestand darin, Anregungen einzubringen und Wünsche und Reklamationen von anderen Gästen entgegenzunehmen.
  • Trotz sehr heissen Temperaturen hat die Wasserversorgung laut Geschäftsbericht einwandfrei funktioniert, schreibt die Stadt. Der Spitzenverbrauch betrug bis zu 199 Liter pro Sekunde. Der 12. Juli des vergangenen Jahres war der Spitzentag. Damals wurden total 7 898 000 Liter Wasser gemessen.
  • Die Buslinie 201 zwischen Uitikon und Schlieren wurde im ersten Betriebsjahr von 225 000 Fahrgästen genutzt. Unter der Woche waren es täglich durchschnittlich 780, an Samstagen 280 und an Sonntagen 145 Personen.
  • Im vergangenen Jahr wurden 10535 Betreibungen eingeleitet, die sich insgesamt auf Forderungen von insgesamt 52,5 Millionen Franken beliefen. Den grössten Anteil daran hatten Forderungen der Krankenkassen. Bei jeder zweiten Betreibung musste eine Pfändung vollzogen werden.
  • Beim Schlieremer Friedensrichteramt gingen 143 Klagen ein, was einer leichten Zunahme im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Gemeinsam mit pendenten Fällen wurden 138 Fälle erledigt. Hauptsächlich ging es bei den neuen Streitfällen um arbeitsrechtliche Themen.
  • 2018 hatte Schlieren 18670 Einwohner. Im Vergleich zum Vorjahr waren dies lediglich 4 Einwohner mehr. Wohl um dieselben 4 Einwohner wuchs auch die Anzahl Stimmberechtigter. Waren es 2017 noch 8286, stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf 8290.
  • Das Gemeindeparlament hat an neun Sitzungen, davon zwei Doppelsitzungen, 47 Geschäfte behandelt. Der Stadtrat hatte 25 Sitzungen und behandelte 361 Geschäfte.