Für das neue Festival versprechen die Verantwortlichen Filme, die einen "unkonventionellen Blick auf Schwarze Lebenserfahrungen werfen". Auf dem Programm stehen etwa "A Moving Image", ein Film, der die Grenzen von Realität und Fiktion verwischt und von der Gentrifizierung in Brixton/London erzählt, oder "Pariah", ein Porträt eines homosexuellen Teenagers in New York.

Insgesamt 15 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme stehen auf dem Programm der ersten Ausgabe des Festivals. Als Organisatorinnen stehen Rispa Stephen, Sarah Owens und Ania Mathis hinter dem Black Film Festival Zurich.

Stephen und Owens haben bereits im Frühjahr 2017 für das Bla*Sh (BlackShe - Netzwerk schwarzer Kulturschaffender Frauen in der Deutschschweiz) zusammen mit dem Filmpodium der Stadt Zürich die Reihe "Schwarz und Frau" kuratiert. Danach ergriffen sie die Initiative zum neuen Festival, heisst es in einer Mitteilung von Dienstag.

Die Filmauswahl des neuen Festivals soll neue Perspektiven erlauben. Und: Dadurch, dass schwarze Erzählungen in den Mittelpunkt gerückt werden, soll zudem das von weissen Filmemachern geprägte Kino hinterfragt werden.