Wer kürzlich auf dem Online-Kartendienst Google Maps Luftbilder von Schlieren oder Spreitenbach aufgerufen hat, dürfte gestaunt haben: Einige Gebiete werden ab einer bestimmten Zoom-Stufe neu automatisch aus der 45-Grad-Perspektive und in hochauflösenden Bildern dargestellt.

Die Aufnahmen lassen sich drehen und Gebäude, Strassen und Felder können von allen Seiten betrachtet werden.

Auch wenn die Bilder teilweise verzerrt und einige Gebäude etwas gar schief in der Landschaft stehen: Die 45-Grad-Aufnahmen bestechen durch deutlich mehr Tiefe und Schärfe als die bisherigen Satellitenbilder. Kein Wunder: Die Fotos werden wie bei Microsofts «Bird Eyes View» aus dem Flugzeug mit mehreren Kameras aufgenommen.

Ausbau schreitet voran

Die 45-Grad-Ansicht ist von Brugg über Baden bis in den Kanton Zürich hinein verfügbar. Von der Stadt Zürich jedoch gibt es noch weitgehend herkömmliche Satellitenbilder. Wie Google-Entwickler im «Latlong-Blog» schreiben, gehört die Agglomeration Zürich zusammen mit den Regionen Montreux und Lausanne zu den ersten Gebieten der Schweiz, die derzeit aus der 45-Grad-Perspektive zu sehen sind. Weitere Schweizer Städte und Regionen sollen folgen.