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Spendeneinnahmen schrumpfen: Caritas Zürich schreibt rote Zahlen

Trotz grossem Einsatz brechen der Caritas die Spendeneinnahmen weg.

Trotz grossem Einsatz brechen der Caritas die Spendeneinnahmen weg.

Das Hilfswerk Caritas Zürich schliesst sein Geschäftsjahr 2010 mit einem Minus von 313'000 Franken. Schuld daran seien weniger Spendeneinnahmen. Dennoch sei die Rechnung besser als budgetiert ausgefallen.

Der Voranschlag ging von einem Defizit von 700'000 Franken aus, wie Daniel Wirz, Leiter Kommunikation bei Caritas Zürich, auf Anfrage sagte. Der Abschluss habe sich dank vorsichtiger Planung deutlich verbessert. Das Personalbudget sei eingehalten und nur die nötigsten Fundraising-Aktivitäten durchgeführt worden.

Das Hilfswerk leidet weiterhin unter einem Rückgang der Spenden. Letztes Jahr belief sich dieser Anteil auf 20 Prozent der Einnahmen. Den grössten Teil machen mit 45 Prozent Beiträge der katholischen Kirche, von privaten Institutionen oder der öffentlichen Hand aus. Eine weitere Einnahmequelle sind Verkaufserlöse aus Secondhand-Läden und von Caritas-Märkten (35 Prozent).

Aus dem Jahresbericht geht weiter hervor, dass sich Freiwillige letztes Jahr mit über 42'000 Arbeitsstunden für Caritas Zürich engagierten. Sie betreuten Kinder aus armen Familien, lehrten Migrantinnen Deutsch oder unterstützen Jugendliche bei der Stellensuche.

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