Pandemie

Uster spricht Corona-Notkredit von 2,5 Millionen Franken – um Folgen für die Wirtschaft abzufedern

Allfällige Lücken sollen bei der Unterstützung durch Bund und Kanton geschlossen werden. (Symbolbild)

Allfällige Lücken sollen bei der Unterstützung durch Bund und Kanton geschlossen werden. (Symbolbild)

Der Stadtrat von Uster will die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie mit 2,5 Millionen Franken aus der Stadtkasse abfedern. Er hat am Dienstag einen entsprechenden Kredit als Ergänzung zu den Unterstützungsmassnahmen von Bund und Kanton gesprochen.

Mit dem Rahmenkredit will der Stadtrat die Notfallhilfe aufstocken, wie er am Dienstag mitteilte. Zudem sollen allfällige Lücken bei der Unterstützung durch Bund und Kanton geschlossen werden.

Zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen und zur Existenzsicherung können Selbständigerwerbende und Kleinbetriebe bei der Stadt Uster Notfallhilfe beantragen. Eine erste Eingabefrist ist am 2. April abgelaufen. Bereits wurden 14 Überbrückungskredite ausbezahlt. Die Antragsteller erhalten für die Zeitdauer vom 16. März bis 19. April pro Vollzeitstelle 2500 Franken. Nächster Eingabetermin ist der 19. April 2020.

Die Bewilligung des Kredites durch den Stadtrat war wegen einer zur Zeit geltenden Sonderregelung möglich. Die Exekutiven der Zürcher Gemeinden wurden von der Kantonsregierung ermächtigt, im Zusammenhang mit dem Coronavirus über die normalerweise für das Parlament geltenden Kreditlimiten zu verfügen.

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