Zürich

Wegen Coronavirus-Einschränkungen: Stadt Zürich zahlt Beiträge unter Bedingungen weiter

Die Stadt Zürich zahlt ihre Subventionen weiter, auch wenn viele Träger wegen des Coronavirus auf E-Mail- oder Telefon-Beratung umgestellt haben. (Symbolbild)

Die Stadt Zürich zahlt ihre Subventionen weiter, auch wenn viele Träger wegen des Coronavirus auf E-Mail- oder Telefon-Beratung umgestellt haben. (Symbolbild)

Viele Angebote aus den Bereichen Kultur, Sport, Soziales, Bildung oder Wirtschaftsförderung finden wegen der Coronaviruspandemie nicht oder nur eingeschränkt statt. Trotzdem zahlt die Stadt Zürich ihre Beiträge weiter. Der Stadtrat hat jedoch Bedingungen festgelegt.

Mehrere hundert Trägerschaften werden mit wiederkehrenden Beiträgen subventioniert, weil sie wertvolle Leistungen für die Stadt erbringen, wie diese am Mittwoch mitteilte.

Die Coronavirus-Massnahmen treffen einige jedoch hart. So sind beispielsweise Kultur-Institutionen nur online präsent. Beratungsstellen müssen auf Gruppenangebote verzichten und haben auf E-Mail- oder Telefonberatung umgestellt.

Das wirtschaftliche Überleben subventionierter Trägerschaften und die Weiterführung ihrer Leistungen nach den aktuellen Coronavirus-Einschränkungen sind für die Stadt von sehr grosser Bedeutung, wie es in der Mitteilung heisst. Deshalb werden die Subventionen grundsätzlich weiterhin ungekürzt ausgerichtet.

Für die Auszahlung der Gelder hat der Stadtrat jedoch Grundsätze verabschiedet, die eine möglichst einheitliche Handhabung sicherstellen sollen. So müssen die Trägerschaften den wirtschaftlichen Schaden nach ihren Möglichkeiten begrenzen und sie dürfen nach Abschluss des Geschäftsjahrs mit den zusätzlichen Leistungen von Bund, Kanton und Gemeinde keinen Gewinn erzielen.

Ausserdem müssen die Empfänger von Subventionen prüfen, wie sie ihren Grundauftrag trotz der gegenwärtigen Einschränkungen erfüllen können, etwa durch eine Umstellung auf Online-Angebote.

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