Corona-Virus

«Wir setzen diese Regeln durch» – der Kanton Zürich setzt ab sofort auch auf Polizeigewalt

In Zeiten der Corona-Krise setzt der Kanton Zürich ab sofort auch auf Polizeigewalt. (Symbolbild)

In Zeiten der Corona-Krise setzt der Kanton Zürich ab sofort auch auf Polizeigewalt. (Symbolbild)

Bisher wurde noch an die Solidarität der Bevölkerung appelliert, doch jetzt setzt der Kanton Zürich ab sofort auch auf Polizeigewalt: Wer die Regeln ignoriert, wird gebüsst.

«Wir setzen diese Regeln durch», kündigte Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP) an. Jetzt seien die Spielregeln für alle klar. Die komplette Schliessung von Bars und Restaurants erleichtert der Polizei insofern die Arbeit.

Auch «grössere Menschenansammlungen» im Freien werden aufgelöst, auch wenn dies keine offiziellen Veranstaltung sind, wie Polizeikommandant Thomas Würgler vor den Medien sagte.

So weit wie der Kanton Genf geht Zürich aber nicht. Dort werden ab sofort auch im Freien herumstehende Gruppen von mehr als fünf Personen aufgelöst. «Wir haben das verworfen.» Es gehe jetzt darum, die Regeln des Bundesrates durchzusetzen. Es sei nicht sinnvoll, wenn Zürich noch zusätzliche Regeln aufstelle.

Ins Freie gehen können die Zürcherinnen und Zürcher aber nach wie vor. «Es ist sinnvoll, an die frische Luft zu gehen, etwa in den Wald oder joggen», sagte Fehr. Verzichten müsse man aber auf Sportarten mit Körperkontakt.

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