Der Bau der Limmattalbahn führt in der Stadt Zürich zu grösseren Folgearbeiten: Wegen des Trassees vom Bahnhof Altstetten bis zur Stadtgrenze müssen zahlreiche bestehende Leitungen verlegt werden. Dies kostet rund 11,5 Millionen Franken. Davon sind 11,25 Millionen gebundene Ausgaben.

Diese Arbeiten würden gleich mit ohnehin anstehenden Erneuerungsarbeiten ausgeführt, teilte der Stadtrat am Mittwoch mit. In den rund 11 Millionen enthalten sind unter anderem die Kosten für Strassensanierung, Leitungs-Umlegungen und Änderungen an den Lichtsignalanlagen. Das Trassee bis zur Stadtgrenze Altstetten-Schlieren wird in der Strassenmitte der Hohl- und Badenerstrasse geführt.

Baustart im September

Die Bauarbeiten für die erste Etappe zwischen Schlieren und Altstetten wurden im September gestartet. Dieser Abschnitt soll nach den Sommerferien 2019 erstellt sein: Dann wird das Zweier-Tram nicht mehr am Farbhof in Zürich-Altstetten enden, sondern bis ins Schlieremer Zentrum verlängert verkehren.

In der zweiten Etappe wird einerseits die Anbindung vom Farbhof an den Bahnhof Altstetten gebaut, andererseits folgt die längere Strecke von Schlieren über Dietikon über Urdorf und Spreitenbach nach Killwangen.

Die Limmattalbahn wird dereinst auf auf 13,4 Kilometern 27 Haltestellen bedienen. In Betrieb genommen wird das 755-Millionen-Projekt dann im Jahr 2022. Den Hauptteil der Baukosten tragen der Bund sowie die Kantone Aargau und Zürich.