Gemeindefinanzen

Zürcher Stadtrat rechnet mit einem Plus von 32 Millionen Franken — Er will den Steuerfuss belassen

Während die natürlichen Personen mehr Steuern zahlen, gehen die Unternehmenssteuern jedoch zurück. (Symbolbild)

Während die natürlichen Personen mehr Steuern zahlen, gehen die Unternehmenssteuern jedoch zurück. (Symbolbild)

Zwar hinterlassen hohe Investitionen und die Auswirkungen der Steuervorlage 17 ihre Spuren. Sparmassnahmen oder eine Steuererhöhung sind gemäss Stadtrat aber nicht nötig.

Der Zürcher Stadtrat rechnet für das Budget 2020 mit einem Plus von 32,2 Millionen Franken. Zwar hinterlassen hohe Investitionen und die Auswirkungen der Steuervorlage 17 ihre Spuren. Sparmassnahmen oder eine Steuererhöhung sind gemäss Stadtrat aber nicht nötig.

Der Stadtrat will den Steuerfuss bei 119 Prozent belassen, wie er am Dienstag mitteilte. Er rechnet für das kommende Jahr mit Steuereinnahmen von 3 Milliarden Franken, das sind 51 Millionen mehr als im Budget 2019. Während die natürlichen Personen mehr Steuern zahlen, gehen die Unternehmenssteuern jedoch zurück.

Diese Entwicklung wird sich auch in den Jahren darauf fortsetzen. Sie sehen finanzpolitisch gesehen auch entsprechend durchzogen aus: Der Finanz- und Aufgabenplan zeigt für das Jahr 2021 ein leicht negatives Ergebnis. In den Jahren 2022 und 2023 rechnet der Stadtrat dann mit einem Minus von 116 beziehungsweise 132 Millionen Franken.

Dies liegt nicht zuletzt an den Auswirkungen der Steuervorlage 17, welche vom Zürcher Stimmvolk am 1. September angenommen wurde. (sda)

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