Subventionen

Zürcher Tonhalle-Gesellschaft wird eine Aktiengesellschaft – falls der Gemeinderat zustimmt

Kongresshaus und Tonhalle Zürich werden zurzeit instand gesetzt. (Archivbild)

Kongresshaus und Tonhalle Zürich werden zurzeit instand gesetzt. (Archivbild)

Die Stadtzürcher Tonhalle-Gesellschaft ist in finanzielle Schieflage geraten. Der Verein soll daher seine Rechtsform ändern und eine Aktiengesellschaft werden. Damit kann eine Kapitalerhöhung erfolgen und die Zukunft des Orchesters wird gesichert. Nun muss der Gemeinderat den neuen Subventionsvertrag noch genehmigen.

Der neue Subventionsvertrag ersetzt den bisherigen Vertrag zwischen der Stadt Zürich und dem Verein Tonhalle-Gesellschaft aus dem Jahr 1988, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte. Die zentralen Inhalte des bisherigen Vertrags und der Subventionsbeitrag von jährlich 19'781'648 Franken bleiben gleich.

Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, den neuen Subventionsvertrag zwischen der Stadt und der neu gegründeten Tonhalle-Gesellschaft Zürich AG auf den Zeitpunkt nach Durchführung der Kapitalerhöhung zu genehmigen.

Falls der Gemeinderat zustimmt, möchte sich die Stadt an der AG beteiligen, um ihre heutige Mitgliedschaft im Verein in der neuen Organisationsform fortzuführen. Vorgesehen ist ein Erwerb von 2500 Namensaktien à nominal 100 Franken, also gesamthaft zu 250'000 Franken.

Das Tonhalle-Orchester Zürich ist eines der wichtigsten Sinfonieorchester Europas, wie es in der Mitteilung heisst. Die Tonhalle-Gesellschaft Zürich ist die Trägerin des Orchesters.

Meistgesehen

Artboard 1