Zürich
Anwohner lebt mehr als 100 Meter von Skatepark entfernt, er beschwert sich trotzdem über Lärm

Das Zürcher Verwaltungsgericht hat einem Anwohner zurecht die Berechtigung zur Beschwerde gegen den neuen Skaterpark am Oberen Letten abgesprochen. Dies hat das Bundesgericht entschieden.

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Der Beschwerdeführer wohnt mehr als 100 Meter von der Mitte der Kornhausbrücke und der dortigen Skateranlage entfernt. Trotzdem hielt er es für nötig, sich zu beschweren.

Der Beschwerdeführer wohnt mehr als 100 Meter von der Mitte der Kornhausbrücke und der dortigen Skateranlage entfernt. Trotzdem hielt er es für nötig, sich zu beschweren.

wikipedia

Der Beschwerdeführer wohnt 106 Meter von der Mitte der Kornhausbrücke und der dortigen Skateranlage entfernt. Dies geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil des Bundesgerichts hervor. Die Miniramp Basic – das gemäss Bundesgericht «lärmträchtigste Element» - liegt sogar 126 Meter entfernt.

Eine Distanz, bei der ein Beschwerdeführer glaubhaft machen muss, dass Emissionen eines geplanten Projekts hör- oder spürbar sein werden. Eine Anforderung, die bis zu einer Entfernung von rund 100 Metern so nicht erfüllt werden muss.

Weniger Lärm zu erwarten

Wie das Verwaltungsgericht kommt nun auch das Bundesgericht zum Schluss, dass die neue Skateranlage nicht für mehr wahrnehmbare Geräusche auf dem Balkon und in der Wohnung des Beschwerdeführers sorgen wird, sondern für weniger.

Deshalb musste sich das kantonale Verwaltungsgericht inhaltlich nicht mit der vom Beschwerdeführer gewünschten Verweigerung der Baubewilligung befassen. Einen Teilerfolg konnte dieser aber vor dem Baurekursgericht Zürich erreichen.

Auf seinen Rekurs hin wurden die Betriebszeiten für den Skaterpark eingeschränkt. In den Sommermonaten darf die Anlage bis maximal 21 Uhr und in den Wintermonaten bis 20 Uhr benützt werden.