Silvester

Elf Männer im Zürcher Hauptbahnhof nach Tätlichkeiten festgenommen

Im Zürcher Hauptbahnhof sind in der Silvesternacht nach Tätlichkeiten elf Männer festgenommen worden. Sie werden wegen Raufhandels, Hinderung einer Amtshandlung oder Tätlichkeiten angezeigt. (Symbolbild)

Im Zürcher Hauptbahnhof sind in der Silvesternacht nach Tätlichkeiten elf Männer festgenommen worden. Sie werden wegen Raufhandels, Hinderung einer Amtshandlung oder Tätlichkeiten angezeigt. (Symbolbild)

Im Zürcher Hauptbahnhof ist die Stimmung zum Jahreswechsel nicht durchwegs feierlich gewesen. Laut der Zürcher Kantonspolizei herrschte eine aggressive Stimmung, und es kam zu Schlägereien und Handgreiflichkeiten. Elf Männer wurden festgenommen.

Viele Menschen, meist junge Männer aus afrikanischen Staaten oder dem Nahen Osten, hätten die Silvesternacht im Hauptbahnhof verbracht, schrieb die Polizei am Sonntag. Die Stimmung sei aggressiv gewesen, und Polizisten hätten wegen Schlägereien und Handgreiflichkeiten immer wieder einschreiten müssen.

Laut den Einsatzkräften sei übermässiger Alkoholkonsum Grund für die Streitereien gewesen, schrieb die Polizei. Bei jeder Gelegenheit und oft grundlos seien Schlägereien angezettelt worden. Schwer verletzt wurde dabei niemand. Mehrmals mussten Polizisten Rettungssanitäter bei der Arbeit schützen.

Aggressive Stimmung an Silvester in Zürich

Aggressive Stimmung an Silvester in Zürich

Während es im Aargau und in Solothurn relativ ruhig zu und her ging, hatte die Zürcher Polizei alle Hände voll zu tun. Es gab mehrere Verhaftungen und Verletzte.

Elf Männer wurden verhaftet. Sie stammen Guinea, Irak, Italien , Marokko, Tunesien und der Schweiz. Sieben wohnen in der Schweiz, zwei im Ausland und zwei haben keinen festen Wohnsitz. Sie werden wegen Raufhandels, Hinderung einer Amtshandlung oder Tätlichkeiten angezeigt. Beim Posten im Bahnhof gingen nur wenige Anzeigen ein.

Für die Sicherheit im Hauptbahnhof ist die Kantonspolizei und nicht die Stadtpolizei Zürich zuständig. Im Kanton ausserhalb der Stadt gab es laut Kantonspolizei keine nennenswerten Probleme in der Silvesternacht.

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