Quickfidel springen Aischa und Juma beim Besuch des Regionalsenders «TeleZüri» im Garten des Tierheims Rosenberg herum. Trotz des Sturzes aus mehreren Metern wurden die Hundewelpen vom Personal des Tierheims wohlbehalten aufgefunden.

«Erst waren sie etwas ängstlich, doch bald wurden die beiden fröhlich und frassen auch», erzählt Iris Spiess, Leiterin des Tierheims Rosenberg gegenüber «Tele Züri». Aischa und Juma wurden vom Tierarzt durchgecheckt und geimpft.

Wer Tiere aussetzt - und sei es vor einem Tierheim - macht sich strafbar. Die Stadtpolizei Winterthur fahndete deshalb nach dem ehemaligen Halter, der die Welpen ausgesetzt hatte. Der Täter muss mit einer Busse oder gar mit Gefängnis rechnen.

Der Verdacht der Polizei bezüglich des Vorbesitzers deckte eine für die Hundebabys verheerende Vorgeschichte auf. Die beiden wurden höchstwahrscheinlich illegal aus Algerien in die Schweiz geschmuggelt. Von Gesetzes wegen mussten die Tiere darum wegen Tollwutgefahr eingeschläfert werden.

Obwohl das Tierheim alles versuchte, um das traurige Schicksal abzuwenden, konnte für die Welpen nichts mehr gemacht werden. (fdu)